Löwen Entertainment

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Löwen Entertainment GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1949
Sitz Bingen am Rhein
Leitung Christian Arras (Vorsitzender),
Oliver Bagus,
Martin Moßbrucker,
Martin Restle
Mitarbeiterzahl rund 4.200 (Gruppe) (31.12.2020)
Umsatz 469 Mio. Euro (konsolidiert) (2020)[1]
Website loewen.de

Spielautomat Rotamint aus den 50er Jahren

Löwen Entertainment GmbH ist ein deutscher Hersteller von Geldspiel-Geräten mit Sitz und Produktion in Bingen am Rhein, einem Werk in Rellingen sowie 16 weiteren bundesweiten Niederlassungen. Das Unternehmen beschäftigt über 650 Mitarbeiter und ist damit einer der größten gewerblichen Arbeitgeber in der Region Mainz-Bingen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug 2020 rund 469 Mio. Euro. Seit Herbst 2003 gehört Löwen Entertainment GmbH zum österreichischen Novomatic-Konzern.

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den bekannten und in der Spielhalle wie in der Gastronomie verbreiteten Video-Multigamblern ist Löwen Marktführer bei den Electronic Darts. Daneben bietet das Unternehmen mit dem Löwen Soccer einen Turnier-Kicker an, der beispielsweise beim bundesweiten Asbach Kicker Cup 2008 eingesetzt wurde.

In der Vergangenheit war das Unternehmen auch als Hersteller von Musikautomaten bekannt. Dieser Geschäftsbereich wurde 2001 im Zuge der damaligen Umstrukturierung und der damit verbundenen Konzentration auf das heutige Kerngeschäft Geldgewinnspiel, Sportautomaten sowie technische Lösungen und Zubehör für Automatenaufsteller abgegeben und firmiert heute als NSM Music.

Der Bereich Spielstätten wurde im gleichen Jahr verkauft und firmiert nun eigenständig als Löwen Play. Im Jahr 2009 akquirierte Löwen einen Spielstätten-Betreiber und stieg erneut in diesen Bereich ein. Unter der Marke ADMIRAL werden etwa 550 Spielhallen deutschlandweit betrieben[2]

Weitere Geschäftsbereiche sind Geldwechselautomaten sowie Vernetzungslösungen.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikbox NSM Prestige ES II-O

NSM-Löwen wurde 1949 in Braunschweig von den Unternehmern Nack, Schulze und Menke gegründet. Als Emblem der Firma wurde der Löwe, das Wappentier der Stadt Braunschweig, gewählt. 1952 begann die Fertigung des ersten Automaten, von dem mehr als 25.000 Stück verkauft wurden. Im selben Jahr wurde die Schwestergesellschaft NSM als Produktionsstätte für eigene Musikboxen gegründet. Die Produktion begann 1956 mit dem Modell Fanfare 60. Neben den NSM-Musikboxen importierte und vertrieb Löwen-Automaten auch Seeburg-Musikboxen aus den USA.

1954 wurde mit dem Bau des heutigen Werkes in Bingen begonnen. Seit Juli 2012 firmiert das Unternehmen als Löwen Entertainment GmbH.

Löwen Entertainment wurde 2003 von der Novomatic-Gruppe gekauft.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CR-Bericht 2020 auf loewen.de
  2. ADMIRAL: Die Gaming-Marke für Entertainment auf höchstem Niveau auf admiral-games.de
  3. LÖWEN-Gruppe - Geschichte. In: loewen.de. Abgerufen am 12. Mai 2021.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]