Nachtflugqualifikation

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Die Nachtflugqualifikation (NFQ) berechtigt Luftfahrzeugführer mit einer Lizenz nach EASA Teil-FCL (PPL(A) oder LAPL), die keine Instrumentenflugberechtigung (IFR) besitzen, zur Durchführung von Flügen nach Sichtflugregeln bei Nacht. In einem Instrument Rating (IR – Instrumentenflugberechtigung) ist die NFQ standardmäßig enthalten, außer es ist explizit auf Flüge bei Tag eingeschränkt (z. B. bei Vorliegen bestimmter medizinischer Ausschlusskriterien).

Voraussetzungen für den Erwerb der Berechtigung sind eine Pilotenlizenz nach EASA Teil-FCL und eine praktische Ausbildung. Die Nachtflugausbildung ist eine zusätzliche Berechtigung zu einer bestehenden Lizenz. Sie wird in den Luftfahrerschein eingetragen.

Ablauf der Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine theoretische Einweisung ist ebenfalls vorgeschrieben. Die praktische Ausbildung umfasst die folgenden Bereiche:

Für den Erwerb der Nachtflugqualifikation ist weder eine theoretische noch eine praktische Prüfung abzulegen. Lediglich die Flugschule bestätigt die Teilnahme an der Nachtflugausbildung, woraufhin die Eintragung in die Lizenz (EASA Teil-FCL) erfolgen kann. Die Qualifikation wird mit dem Nachweis der praktischen Ausbildung erteilt. Die Ausbildung umfasst nach EASA Teil-FCL.810 (a)(1)

Ergänzungen in der Lizenz für Privatpiloten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Berechtigung wird in der Pilotenlizenz unter dem Punkt XII – Berechtigungen (Ratings) bei „sonstige Berechtigungen / others“ der Eintrag „NFQ, Nachflugqualifikation / Night Flying Qualification“ vermerkt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]