Ndoni Mcunu

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Ndoni Mcunu ist eine Agrarwissenschaftlerin aus Südafrika, die vor allem als Gründerin der Organisation Black Women in Science (BWIS) bekannt wurde.

Akademischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ndoni Mcunu studierte an der Universität von KwaZulu-Natal (UKZN) Lebensmittelsicherheit und Landwirtschaft, wo sie sich bei Onisimo Mutanga speziell mit den Bereichen Fernerkundung (RS) und Geoinformationssysteme (GIS) befasste. Nach dem Abschluss an der UKZN wechselte sie für ihr Promotionsstudium (Ph.D.) an das Global Change and Sustainability Research Institute der Witwatersrand-Universität in Johannesburg. Sie wählte als Schwerpunkte für ihre wissenschaftlichen Arbeiten in diesem Rahmen die Bereiche Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Klimawandel.[1][2] Ihre Doktorarbeit ist Teil des Projektes "Delivering Food Security on Limited Land" des Belmont Forums in Kooperation mit FACCE-JPI.[3]

Black Women in Science[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsam mit Mantombi Ngoloyi gründete Ndoni Mcunu die Organisation Black Women in Science. Hintergrund dafür war ihre eigene Erfahrung in der Wissenschaftswelt, dass gerade schwarze Frauen sich hier häufig isoliert fühlen und keine Rollenvorbilder haben. Ziel von Black Women in Science ist es, Frauen zu ermutigen sich in den Wissenschaften allgemein, in der Technologie, dem Ingenieurwesen oder der Mathematik zu betätigen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen, eine Karriere in diesen Sektoren anzustreben. Derzeit hat die Organisation 150 Mitglieder.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ndoni Mcunu wurde 2014 zur Miss Earth South Africa Environmental Ambassador gewählt.[5] 2016 stand sie auf der Mail & Guardian’s Liste der 200 Young South Africans für den Bereich Education.[6][1] 2017 war Ndoni Mcunu Stipendiatin der Mandela Washington Fellowship for Young African Leaders und verbrachte in diesem Rahmen sechs Wochen an der University of Nebraska-Lincoln.[7] Ebenfalls 2017 wurde sie unter die Inspiring 50 Südafrikas gewählt.[8] Im gleichen Jahr erhielt Ndoni Mcunu das Lewis Foundation Postgraduate Stipendium von GreenMatter.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Christine Cuénod: Graduate in Mail & Guardian’s 200 Young South Africans. Universität von KwaZulu-Natal, 18. Januar 2017, abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).
  2. Nazley Omar: Women in science: Ndoni Mcunu. Destiny, 7. Februar 2018, abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).
  3. Shireen Fisher: The Science of Moving Forward. Magzter, abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).
  4. Ndoni Mcunu: This is why there are so few black women in science. iAfrikan, 9. Februar 2018, abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).
  5. HughDem: Representation Matters: Black Women in Science. (Nicht mehr online verfügbar.) Science Forum South Africa, 6. Oktober 2017, archiviert vom Original am 25. Juni 2018; abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sfsa.co.za
  6. Mail & Guardian: Ndoni Mcunu@1@2Vorlage:Toter Link/ysa.mg.co.za (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. . auf www.ysa.mg.co.za (englisch)
  7. Ndoni Mcunu awarded Mandela Washington Fellowship. Witwatersrand-Universität, abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).
  8. INSPIRING FIFTY: SOUTH AFRICA 2017. Inspiring Fifty, abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).
  9. Meet our Lewis Foundation Postgraduate Fellows. GreenMatter, abgerufen am 24. Juni 2018 (englisch).