Nicole Schuster

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Nicole Schuster (* 14. Januar 1985 in Aachen) ist eine deutsche Autorin und Pharmazeutin.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicole Schuster wurde am 14. Januar 1985[1] geboren.[2]

Erstmals wurde sie durch den Roman Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone auf das Asperger-Syndrom aufmerksam. Das Buch handelt von einem von dieser Form des Autismus betroffenen Jungen. Im November 2005 ließ sie sich das Asperger-Syndrom diagnostizieren und setzte sich fortan für Aufklärung zu dieser bis heute rätselhaften Störung ein. Im August 2008 wurde sie für ihre Bemühungen, „autistischen Menschen eine Stimme zu geben“, in Köln mit dem „International Intellectual Benefits Award“ der Mensa Education and Research Foundation ausgezeichnet. Seit Mai 2016 ist sie die Vorstandsvorsitzende des Vereins Mensa in Deutschland. Als approbierte Apothekerin leitet sie die Herstellung klinischer Prüfpräparate bei einem mittelständischen Pharmaunternehmen.[3]

Medienpräsenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Debüt in der Medienwelt hatte Nicole Schuster am 24. Juli 2007 in dem ZDF-Fernsehbeitrag: 37 Grad.[4]

Am 13. August desselben Jahres folgte ihr zweiter Fernsehauftritt in der SWR-Sendung: Leute. Einen Monat später wurde Schuster in der Reihe des RBB-Kulturradio: Gott und die Welt interviewt.

Kurz darauf folgte eine Befragung des Sterns unter dem Titel Und jeden Mittag gibt es Wirsing, abgedruckt im 44. Heft des Jahres.

Am 30. November 2007 trat sie in der MDR-Sendung Unter uns auf. Des Weiteren war sie in der SWR-Sendung: Nachtcafé am 7. März 2008 mit dabei. Am 17. August fand ihr zweiter Radioauftritt in einem Interview der WDR5-Radiosendung Dok 5 - Das Feature: Der blinde Spiegel: Vom autistischen Weg ein Ich zu sein.[5] Drei Monate später erschien sie in der WDR-Sendung Quarks & Co.[6]

Ihren vorerst letzten Auftritt hatte Nicole Schuster in einem Interview der Tagesschau Autismus ist ein Teil von ihr am 3. Dezember 2008.[7]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsätze
Unterschätzte Außenseiter. In
Gehirn und Geist. Das Magazin für Psychologie und Hirnforschung, Jg. 6 (2007), Heft 7/8, S. 50–54, ISSN 1618-8519.
Monographien
  • Mord im Labor. Kriminalroman. Verlag an der Lottbek, Aachen 2005, ISBN 3-86130-900-9.
  • Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing. Das Asperger-Syndrom aus der Sicht einer Betroffenen (Autismus; Bd. 17). Weidler-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89693-483-3.
  • … bis ich gelernt habe, einen Kußmund zu machen. Körper und Körpersprache aus der Sicht einer Asperger-Autistin (Körper, Zeichen, Kultur; Bd. 21). Eca-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-940842-81-7.
  • Colines Welt hat tausend Rätsel. Alltags- und Lerngeschichten für Kinder und Jugendliche mit Asperger-Syndrom. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-170-20680-9 (zusammen mit Melanie Matzies).
  • Colines Welt hat neue Rätsel. Alltagsgeschichten und praktische Hinweise für junge Erwachsene mit Asperger-Syndrom. Kohlhammer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-020680-9.
  • Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine Innen- und Außenansicht mit praktischen Tipps für Lehrer, Psychologen und Eltern. 3. Aufl. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-17-023388-1.
  • Wenn Essen Angst macht. Essstörungen, Fakten, Geschichten und Hilfen. Kohlhammer, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-17-021616-7.
  • Vielfalt leben. Inklusion von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen. Mit praktischen Ratschlägen zur Umsetzung in Kita, Schule, Ausbildung, Beruf und Freizeit. Kohlhammer, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-17-022313-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ZDF-Reportage: Von einem anderen Stern - Blick in das Leben hochbegabter Autisten
  2. MDR: Unter Uns (30. November 2007)
  3. National - Mensa in Deutschland (MinD). In: www.mensa.de. Abgerufen am 9. Mai 2016 (deutsch).
  4. Video Meine Welt hat 1000 Rätsel in der ZDFmediathek, abgerufen am 3. Februar 2014 (offline)
  5. www.wdr5.de, abgerufen am 24. April 2009
  6. Podcast www.ardmediathek.de, abgerufen am 28. Dezember 2013
  7. www.tagesschau.de, abgerufen am 24. April 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]