Nikolaus Nack

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Nikolaus Nack, zeitgenössische Abbildung

Nikolaus Nack (* 17. Januar 1786 in Mainz; † 5. Mai 1860 ebenda) war deutscher Kaufmann und Bürgermeister der Stadt Mainz.

Nack (Sohn eines Metzgers) war von bürgerlichem Beruf Kaufmann und Weinhändler. Ohne juristische Ausbildung gelangte er dennoch auf die Position des stellvertretenden Präsidenten des Mainzer Handelsgerichts. Er hatte das Amt des Bürgermeisters der Stadt Mainz vom 1. April 1842 bis zu seinem Tod am 5. Mai 1860 inne. Am 26. Dezember 1858 wurde ihm der Ehrentitel „Oberbürgermeister“ verliehen.

Nack bestellte während seiner Amtszeit Joseph Laské zum Stadtbaumeister. Während der Ereignisse des Revolutionsjahres 1848 nahm er eine vermittelnde Position ein und konnte ein Blutvergießen bei einem Konflikt zwischen der Bürgerwehr und preußischen Soldaten im Mai verhindern.

Nack starb während seiner Amtszeit im Jahr 1860.

Heute ist in Mainz die Nackstraße (in der Mainzer Neustadt) nach Nikolaus Nack benannt.

Ereignisse während seiner Amtszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Huber: Das Mainz-Lexikon. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2002, ISBN 3-87439-600-2
  • Mainz: Persönlichkeiten der Stadtgeschichte; Wolfgang Balzer; Verlag Kügler, Ingelheim 1985–1993
    • Band 1: Mainzer Ehrenbürger, Mainzer Kirchenfürsten, militärische Persönlichkeiten, Mainzer Bürgermeister ISBN 3-924124-01-9

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tradition der sozialen Verpflichtung bewahrt - Mainzer Altenheim 50 Jahre. Vom Invalidenhaus zum modernen Altenwohn- und Pflegeheim. Pressestelle der Stadt Mainze, archiviert vom Original am 2. April 2015, abgerufen am 7. April 2012.