Nils Frahm

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Nils Frahm beim Traumzeit-Festival 2014 in Duisburg

Nils Frahm (* 20. September 1982 in Hamburg) ist ein deutscher Pianist und Komponist. Er tritt als Solokünstler unter seinem eigenen Namen auf und hat mit mehreren Musikern, wie z. B. Anne Müller, Ólafur Arnalds und F.S. Blumm, zusammengearbeitet. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Leben[Bearbeiten]

Frahm erhielt bereits während seiner Kindheit Klavierunterricht von Nahum Brodski, einem Schüler von Alexander Borissowitsch Goldenweiser und Grigori Romanowitsch Ginsburg. Er hat sich mit den Stilen der klassischen Pianisten sowie zeitgenössischer Komponisten beschäftigt. Heute arbeitet Frahm als Komponist und Produzent in Berlin. Anfang 2008 gründete er Durton Studio, wo er mit gleichgesinnten Musikern gearbeitet hat.[1] Bei seinen Auftritten arbeitet Frahm neben einem Piano mit einem Fender Rhodes und einem Juno Synthesizer, wobei er Samplings und Loops seiner Musik mit einem Computer erzeugt.[2]

Diskografie[Bearbeiten]

Solo-Aufnahmen[Bearbeiten]

  • Streichelfisch (2005, AtelierMusik)
  • Electric Piano (2008, AtelierMusik)
  • My First EP (2008, AtelierMusik)
  • Wintermusik (2009, Erased Tapes, EP)
  • The Bells (2009, Kning Disk, LP)
  • Unter/Über (2010, Erased Tapes, EP)
  • Felt (2011, Erased Tapes)
  • Juno (2011, Erased Tapes, EP)
  • Screws (2012, Erased Tapes)
  • Spaces (2013, Erased Tapes)
  • solo (2015, Erased Tapes)

Aufnahmen mit anderen Musikern[Bearbeiten]

  • Dauw (Split) (2009, Dekorder)
  • Music For Lovers, Music Versus Time (2010, F.S. Blumm, Sonic Pieces)
  • 7Fingers (2010, mit Anne Müller, HUSH)
  • Wonders (2011, als Oliveray mit Peter Broderick, Erased Tapes Records)
  • Stare (2012, Ólafur Arnalds, Erased Tapes Records)
  • Music For Wobbling Music Versus Gravity (2013, mit F.S. Blumm, Sonic Pieces)

Filmmusik[Bearbeiten]

  • Music For The Motion Picture Victoria (2015)

Webseiten[Bearbeiten]

 Commons: Nils Frahm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Durton Studio. Durton Studio. Abgerufen am 18. Oktober 2011.
  2. Nils Frahm: The piano avant-garde. Avant Music News. Abgerufen am 27. April 2015.