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Nina Hugendubel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nina Hugendubel (* 1970 in München) ist eine deutsche Buchhändlerin. Seit 2003 arbeitet sie zusammen mit ihrem Bruder Maximilian Hugendubel in der Geschäftsführung des Münchener Familienunternehmens Hugendubel, als Teil der DBH Deutsche Buch Handels GmbH & Co. KG, des größten Buchhandelsunternehmens in Deutschland. Sie ist geschäftsführende Gesellschafterin.

Nina Hugendubel ist die Tochter von Heinrich Hugendubel und Ur-Urenkelin des Gründers und Buchhändlers Heinrich Karl Gustav Hugendubel. Nach dem Humanistischen Gymnasium besuchte sie die Sorbonne in Paris. Nebenbei lernte sie im Fernunterricht Buchhandel. Von 1990 bis 1994 studierte sie in Passau und Berlin die Fächer Politik, Philosophie und Volkswirtschaftslehre sowie die Sprachen Englisch und Französisch. Sie schloss das Studium mit einem Magister ab.

Nach Praktika in Cambridge, Hongkong und Tokio ging sie für ein Trainee-Programm bei Warner Books nach New York. Nach einer kurzen Zeit als Assistentin der Geschäftsführung war sie ab 1996 vier Jahre in der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck in Stuttgart und New York beschäftigt.[1] Seit 2001 arbeitete sie wieder für Hugendubel, zunächst als Marketingleiterin.[2] Unter anderem war sie für den Internetauftritt des Unternehmens verantwortlich.

Seit 2003 ist sie Mitglied der Geschäftsleitung, nach dem Tod ihres Vaters 2005 leitet sie gemeinsam mit ihrem Bruder Maximilian das Unternehmen Hugendubel, das ihnen zu je 50 Prozent gehört.[3] Nina Hugendubel ist im Verlag für die Bereiche Marketing und Vertrieb verantwortlich.[4]

2025 sorgte Nina Hugendubel mit ihrem Bruder Maximilian dafür, dass die Familie Herz mit einer Minderheitsbeteiligung am Familienunternehmen Hugendubel beteiligt wird.[5]

Nina Hugendubel ist verheiratet, sie hat einen Sohn und eine Tochter.

  • Edda Ziegler: Fachfrau mit Familientradition. Nina Hugendubel. In: dies.: Buchfrauen. Wallstein, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1523-5, S. 239f.

Einzelnachweise

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  1. Eine literarische Liebe Die Welt vom 14. September 2003
  2. Nina Hugendubel. In: welt.de. Abgerufen am 18. Februar 2026.
  3. Süddeutsche Zeitung, 16. August 2021, Seite 16.
  4. Nina Hugendubel Die Verkäuferin Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. April 2007
  5. Süddeutsche de GmbH, Munich Germany: Aktuelle Nachrichten und Kommentare. 14. Mai 2026, abgerufen am 14. Mai 2026.