Nova Eventis

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Nova Eventis
Nova Eventis
Basisdaten
Standort: Günthersdorf, Sachsen-Anhalt
Eröffnung: 28. Dezember 1991
Verkaufsfläche: 76.000
Geschäfte: 200
Besucher: 14.947
Betreiber: ECE Projektmanagement
Website: www.nova-eventis.de
Verkehrsanbindung
Haltestelle: Günthersdorf, nova
Omnibus: 65, 131, 135, 163, 360, 737, 739
Autostraßen: A 9 (direkte Lage an der Ausfahrt Leipzig West/Günthersdorf), A 14, A 38, B 181
Parkplätze: 7000
Fahrradparkplätze: 50
Technische Daten
Bauzeit: 2003–2006 (Umstrukturierung)
Architekten: Jost Hering, Gisela Simon (Umstrukturierung)
Baukosten: 170 Mio. Euro (Umstrukturierung)

Das Nova Eventis (Eigenschreibweise nova | eventis) ist ein Einkaufs- und Erlebniszentrum, das sich in Günthersdorf zwischen Leipzig und Halle an der A9 befindet. Mit einer Verkaufsfläche von 76.000 m², 200 Fachgeschäften und über 7.000 Parkplätzen ist es das größte Einkaufszentrum der Region Leipzig-Halle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nova Eventis Logo.jpg
Das Möbelhaus als weithin sichtbares Erkennungsmerkmal

Nova Eventis entstand aus dem ehemaligen Saale-Park. Die Umbauarbeiten begannen 2003, nach zehnmonatiger Bauzeit wurde 2004 der erste von vier Bauabschnitten fertiggestellt und der Park in Nova Eventis umbenannt.[1] Am 15. März 2006 wurde schließlich der dritte Bauabschnitt eröffnet und im Herbst des gleichen Jahres waren die Arbeiten abgeschlossen. Bis zu 600 Menschen waren mit der Errichtung des Großprojekts beschäftigt. In den groß angelegten Umbau wurden 170 Millionen Euro investiert.[2]

Zusammen mit anderen Großprojekten (zwei Möbelhäuser, einem Autohaus sowie einem heute geschlossenen Großhandelsmarkt) wurde in 15 Jahren eine vorher landwirtschaftlich genutzte Fläche von 500 ha komplett neu bebaut. Bauherr und Investor war die Deka Immobilien Investment GmbH. Eigentümer war die Prejan Enterprises Ltd. aus England. Für die Generalplanung, Vermietung und die Verwaltung ist die ECE aus Hamburg verantwortlich, der europäische Marktführer im Management von Einkaufszentren.[3] Mit Nova Eventis wurden rund 1.500 Arbeitsplätze geschaffen. Damit war es eines der größten Entwicklungsprojekte in der Region Leipzig-Halle. Im Mai 2017 erfolgte für 200 Millionen Euro der Verkauf des Zentrums an die US-amerikanischen Gesellschaften Ares Management und Baupost-Group.[4]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenansicht des Nova Eventis
Skater-Parcours und Werbung für den Kletterwald am Parkhaus
„Das verrückte Haus“

Das Zentrum besteht aus zwei parallel verlaufenden Gebäuden, Schaufenstern auf insgesamt 3.000 Metern und drei ellipsenförmigen Veranstaltungshallen. Das Nova Eventis hat ein Einzugsgebiet von 2,7 Millionen Menschen. Des Weiteren befindet sich im Einkaufszentrum ein Gastronomiebereich (Food-Court) mit mehr als 500 Sitzplätzen, eine Wasserlandschaft, die im Winter als Eisbahn umgewandelt werden kann, ein Skater-Parcours, ein Indoor-Kletterwald und ein Kino. „Das verrückte Haus“ auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum kann täglich besichtigt werden.[2]

Benachbart sind zwei Möbelhäuser: Höffner hat in Günthersdorf einen seiner 19 deutschen Standorte, IKEA einen von 51.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://mephisto976.uni-leipzig.de/alt/modules.php?name=News&file=article&sid=2929
  2. a b Daten des Nova Eventis auf der Betreiber-Website. Homepage ECE. Abgerufen am 6. Oktober 2015
  3. http://www.architekten24.de/projekt/nova-eventis-leipzig/uebersicht/index.html
  4. Robert Nössler, Jens Rometsch: Neue Runde im Wettlauf der Shopping Center. In: Leipziger Volkszeitung. Nr. 116, 19. Mai 2017, S. 15.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nova Eventis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 20′ 39,5″ N, 12° 10′ 40″ O