Nowa Wieś (Kęty)

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Nowa Wieś (Kęty)
Wappen von Nowa Wieś
Nowa Wieś (Kęty) (Polen)
Nowa Wieś (Kęty)
Nowa Wieś (Kęty)
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Landkreis: Oświęcim
Gmina: Kęty
Fläche: 7,03 km²
Geographische Lage: 49° 54′ N, 19° 13′ O49.90666666666719.2175Koordinaten: 49° 54′ 24″ N, 19° 13′ 3″ O
Höhe: 265—275[1] m n.p.m
Einwohner: 3313
Postleitzahl: 32-651
Kfz-Kennzeichen: KOS
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Katowice
Verwaltung
Webpräsenz: www.kety.pl



Katholische Kirche

Nowa Wieś (deutsch Neudorf[2]) ist ein Dorf im Powiat Oświęcimski in der Woiwodschaft Kleinpolen. Es ist eines von sechs Schulzenämtern (sołectwo) der Gemeinde Kęty.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt im Süden Polens im Auschwitzer Becker (Kotlina Oświęcimska), einen Kilometer nördlich von Kęty und 16 Kilometer südlich von Oświęcim, am rechten Ufer der Soła und ist Teil der Euroregion Beskydy. Die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen, Krakau (Kraków), liegt 55 Kilometer östlich. Die Staatsgrenze zur Slowakei verläuft etwa 40 Kilometer südlich. Das Dorf hat 3.313 Einwohner (1. Januar 2011).

Das Dorf hat eine Fläche von 703 ha.[3]

Nachbarorte sind Bielany und Malec im Norden, Witkowice im Osten, die Stadt Kęty im Süden, Hecznarowice im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1456 erstmals urkundlich erwähnt. Politisch gehörte das Dorf ursprünglich zum Herzogtum Auschwitz unter der Lehnsherrschaft des Königreichs Böhmen. Im Jahre 1457 wurde das Herzogtum mit dem Dorf von Polen abgekauft und als Nowa Wyesz erwähnt.[4]

Das Dorf hat im Laufe seiner Geschichte immer wieder den Besitzer gewechselt. König Kasimir IV. Jagiełło schenkte es 1485 für geleistete Gefälligkeiten an Piotr Komorowski.[1] In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kam es in die Hände des Italieners Kamila Dominik Gherri, eines Arztes von König Stanislaus II. August Poniatowski.[1] Im neunzehnten Jahrhundert wurde es Besitztum des Baron Edmund Larisch.[1]

Bei der Ersten Teilung Polens kam Nowa Wieś 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804).

1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie, kam Nowa Wieś zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Von 1975 bis 1998 gehörte Nowa Wieś zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.[5]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b c d  Julian Zinkow: Oświęcim i okolice. Przewodnik monograficzny. Wydawnictwo „PLATAN“, Oświęcim 1994, ISBN 83-7094-002-1, S. 334 (polnisch).
  2. hałcnowski i bielsko-bialska wyspa językowa (pl) Dziedzictwo językowe Rzeczypospolitej. 2014. Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  3. Urząd Gminy Kęty: Sołectwo Nowa Wieś: O jednostce. In: www.wrotamalopolski.pl. 5. April 2013, abgerufen am 5. April 2013 (polnisch).
  4.  Krzysztof Rafał Prokop: Księstwa oświęcimskie i zatorskie wobec Korony Polskiej w latach 1438–1513. Dzieje polityczne. PAU, Kraków 2002, ISBN 83-88857-31-2, S. 151 (polnisch).
  5. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF-Datei; 783 kB)