Oberbaldingen

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Oberbaldingen
Wappen von Oberbaldingen
Koordinaten: 47° 58′ 33″ N, 8° 36′ 16″ O
Höhe: 694 m ü. NN
Fläche: 6,97 km²
Einwohner: 905 (30. Jun. 2014)
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. September 1971
Postleitzahl: 78073
Vorwahl: 07706
Fernblick über Oberbaldingen

Die früher selbstständige Gemeinde Oberbaldingen ist heute ein Stadtteil der Stadt Bad Dürrheim im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberbaldingen liegt am östlichen Ende der Hochebene der Baar zwischen dem südlichen Schwarzwald und der Schwäbischen Alb.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie alle Ostbaarstadtteile ist auch Oberbaldingen eine Gründung aus der Alemannenzeit. In einer Schenkung an das Kloster St. Gallen vom 21. Oktober 769 wird Oberbaldingen erstmals urkundlich erwähnt. Bis ins 14. Jahrhundert bildete Oberbaldingen zusammen mit Unterbaldingen eine Gemeinde. 1302 tauchten die ersten Urkunden auf, die die Teilung des Dorfes in ein oberes und ein unteres Baldingen erkennen lassen. 1321 kam Unterbaldingen zum Haus Fürstenberg und blieb damit nach der Reformation katholisch. An Sehenswürdigkeiten ragt die evangelische Kirche Oberbaldingens heraus, die in vorreformatorischer Zeit dem Schutzpatron St. Martin geweiht war. Selbst eine Burg beherbergte einst das Dorf. Darauf lassen erhaltene Fundamente schließen.

Am 1. September 1971 wurde Oberbaldingen nach Bad Dürrheim eingemeindet.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Oberbaldinger Wappen zeigt zwei weiße Fische auf blauem Grund unter der württembergischen Hirschstange.

Ortsvorsteher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsvorsteher von Oberbaldingen ist Karlheinz Ullrich und gehört der CDU an. Er hat dieses Amt seit 2009 inne, als er erstmals mit einer Mehrheit des Ortschaftsrates gewählt wurde.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 504.
  2. Ortsportrait Oberbaldingen