Opferstock

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Opferstock in Sankt Martin, Flintsbach am Inn

Der Opferstock, aus dem Oblationarium hervorgegangen, ist ein zeitweiliger Aufbewahrungsort für Geldbeträge, die einer Kirchengemeinde gespendet werden. Der Opferstock wurde zum Teil auch für die Kollekte der Gemeinde verwendet,[1] zudem auch zur Aufbewahrung wichtiger vermögensrechtlicher Urkunden von Privatpersonen. Der Urkunde wurde dann ein sogenannter Denarius Dei beigelegt. In der Übersetzung Luthers wurde der Opferstock „Gotteskasten“ genannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Caspari: Die geschichtliche Grundlage des gegenwärtigen Evangelischen Gemeindelebens, aus den Quellen im Abriss dargestellt. A. Deichert 1908, 323 S.
  • Wilhelm Thomas: Der Gotteskasten. In: Quatember 1955, S. 31 (online-Version des Textes)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Thomas: Der Gotteskasten. In: Quatember 1955, S. 31 (online-Version des Textes)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Opferstöcke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Opferstock – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen