Orientalische Bibliothek

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Die Orientalische Bibliothek (OB) ist eine Buchreihe, die von 1985 bis 1991 im C. H. Beck Verlag erschien und in der DDR durch den Verlag Gustav Kiepenheuer in Leipzig und Weimar den Verlag Volk und Welt realisiert wurde. Der Begriff des Orients ist dabei weit gefasst und erstreckt sich von Ägypten bis China: „Man wollte die weite Welt in die DDR holen.“[1] Von der Reihe erschienen fünfundzwanzig Bände. Sie vereinigt literarische, historische und philosophische Texte der Völker Asiens und Nordafrikas von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Seit 1996 erscheint im gleichen Verlag die Neue Orientalische Bibliothek.[2]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ryunosuke Akutagawa (Japan) – Rashomon. Ausgewählte Kurzprosa
  • Die Geschichte von Hang Tuah. Eine Erzählung aus dem 16. Jahrhundert über den malaiischen Volkshelden (Malaysia)
  • Ibn Qayyim al-Gauziyya (Syrien) - Über die Frauen. Liebeshistorien und Liebeserfahrung aus dem arabischen Mittelalter
  • Mao Dun (China) – Seidenraupen im Frühling. Erzählungen und Kurzgeschichten
  • Dandin (Indien) – Die zehn Prinzen. Ein altindischer Roman
  • Mulk Raj Anand (Indien) - Zwei Blätter und eine Knospe
  • Rabindranath Tagore (Indien) – Gora
  • Naoya Shiga (Japan) -Erinnerung an Yamashina. Ausgewählte Kurzprosa
  • Nagib Machfus (Ägypten) – Der Dieb und die Hunde
  • Lao She (China) - Die Blütenträume des Lao Li
  • Zhong Kui (China) - Bezwinger der Teufel. Altchinesisches Volksbuch
  • Hitopadesa oder Die freundliche Belehrung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Eine deutsch-deutsche Koproduktion. Die ‚Orientalische Bibliothek‘“, Deutschland Archiv, bpb.de, 20. September 2012. Abgerufen am 19. Juli 2014.
  2. „Neue Orientalische Bibliothek“, chbeck.de. Abgerufen am 28. Oktober 2017.