Oswald von Hoenika

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Oswald von Hoenika (* 19. August 1835; † 5. Juni 1891 in Herzogswalde, Kreis Grottkau) war ein schlesischer Rittergutsbesitzer und Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oswald von Hoenika besuchte das Gymnasium und genoss eine landwirtschaftliche Ausbildung. Er war Besitzer des Ritterguts Herzogswalde im oberschlesischen Kreis Grottkau. Von 1879 bis 1885 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses, zunächst als Nationalliberaler, danach als Mitglied der Liberalen Vereinigung.[1]

Von 1881 bis 1884 war er Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis Breslau 4 (Namslau, Brieg) und die Liberale Vereinigung. Bei der Reichstagswahl 1884 unterlag er, nunmehr als Kandidat der Freisinnigen Partei, dem deutschkonservativen Kandidaten Wilhelm von Heydebrand und der Lasa.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mann, Bernhard (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 185 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Kühne, Thomas : Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867 – 1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten. Düsseldorf : Droste Verlag, 1994, S. 341-343 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 6)
  2. Specht, Fritz / Schwabe, Paul: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Aufl. Berlin: Verlag Carl Heymann, 1904, S. 67

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Haunfelder: Die liberalen Abgeordneten des deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch. Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06614-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]