Otto I. (Oldenburg)

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Dieser Artikel befasst sich mit Graf Otto I. von Oldenburg. Zu weiteren Namensträgern siehe Otto von Oldenburg.

Otto I. von Oldenburg (* ca. 1175; † 1251) war ab 1209 Graf von Oldenburg.

Sein Vater war Moritz I. (Oldenburg). 1209 folgte er gemeinsam mit seinem Bruder Christian II. (Oldenburg) und war seit 1223 Vormund seines Neffen Johann I. (Oldenburg).

Er beteiligte sich am Stedingerkrieg. Er gewann hierbei Teile von Stedingen mit Moorriem (in Stedingen), Holle und Elsfleth und wurde frei von erzbischöflicher Hoheit.

Mit seinen Burgen, unter anderem Berne und Lechtenburg, reizte er die Stadt Bremen, womit viele Händel begannen. Er bekriegte daneben auch Hoya und die Bischöfe von Münster, letztere wegen Lehensforderungen, und wurde erzbischöflicher Vogt im Süderbrok (OT von Lemwerder).

1244 stiftete er das Kloster Menslage-Börstel.

Mit den Wildeshausener Vettern stritt er traditionell um Besitz und Rechte.

Er heiratete Mechthild von Woldenberg. Die Tochter Salome heiratete Gerbert von den Grafen von Stotel. Mit seinem Sohn Heinrich († 1255) endete diese Linie.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Friedl, Wolfgang Günther, Hilke Günther-Arndt, Heinrich Schmidt (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]