Paco Knöller

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Paco Knöller (* 29. August 1950 in Obermarchtal) ist ein deutscher Künstler. Er lebt und arbeitet in Berlin. Von 2001 bis 2013 hatte er eine Professur an der Hochschule für Künste Bremen.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knöller studierte von 1972 bis 1978 an der Kunstakademie Düsseldorf. 1987 übersiedelte er nach Berlin. 2001 trat er eine Professur an der Hochschule für Künste Bremen an; im gleichen Jahr erhielt er den Oberschwäbischen Kunstpreis. 2008 gestaltete er den Eingangsbereich des neueröffneten Kunstmuseums Dieselkraftwerk in Cottbus. Das vierflügelige Südportal wurde mit einem auf Glas gedruckten Werk von Paco Knöller versehen.[1]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knöller entwickelte eine eigenständige Position im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Neben großformatigen Papierarbeiten sind in den letzten Jahren intensive Darstellungen in Ölkreide auf Holzträgern entstanden, in denen der menschliche Körper oder seine Fragmente wie der Kopf oft bedeutende Positionen einnehmen. Knöller zählte in den 1980er Jahren zu den wichtigen Zeichnern seiner Generation.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Sprengel Museum Hannover, Hannover; Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe
  • 1998: Galerie Karsten Greve, Köln
  • 1999: Galerie Thomas Schulte, Berlin; Städtische Galerie Nordhorn
  • 2001: Galerie Karsten Greve, Köln
  • 2002: Schnitte. Plötzliche Gegenwart 1992–2002. Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin
  • 2003: Schnitte. Spiegelnd denken. Galerie Karsten Greve, Köln
  • 2004: Meerische Arbeit. Drucke und Zeichnungen.. Kunsthalle Bremen, Bremen
  • 2005: Fraktale. Drucke und Zeichnungen. Galerie Karsten Greve, Paris
  • 2007: Schnitte. Riskante Euphorien. Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen
  • 2008: Schnitte. Riskante Euphorien. Kunstmuseum Dieselkraftwerk, Cottbus
  • 2011: Künstliche Paradiese-Schlafmohnalphabet. Kunstverein Lippstadt, Lippstadt
  • 2012: Hölzer und Schnitte. Kunstverein Villa Wessel, Iserlohn
  • 2014: Pacco Knöller. Emsdettener Kunstverein, Emsdetten.
  • 2015: Mit der Linie ziehen, 1989–2014. Galerie Thomas Schulte, Berlin.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Semff, Andreas Strobl (Hrsg.): Die Gegenwart der Linie: Eine Auswahl neuerer Erwerbungen des 20. und 21. Jahrhunderts der Staatlichen Graphischen Sammlung München, Pinakothek der Moderne 19. März bis 21. Juni 2009, München 2009, ISBN 978-3-927803-46-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.kunstaspekte.de/paco-knoller-schnitte-riskante-euphorien-2008-05/, abgerufen am 15. Januar 2009
  2. Gedanken ausatmen in FAZ vom 21. Februar 2015, Seite 15