Palais Mamming Museum

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Palais Mamming Museum

Das im April 2015 eröffnete Palais Mamming Museum ist das Stadtmuseum von Meran in Südtirol.

Die Dauerausstellung präsentiert in 27 Abteilungen Aspekte der Meraner und Tiroler Geschichte, von der Urgeschichte bis zur modernen Kunst mit Werken von Friedrich Wasmann und Leo Putz. Durch Schenkungen von Bürgern und Kurgästen gelangte das Museum auch in Besitz von Kuriositäten, so werden unter anderem eine ägyptische Mumie, eine sudanesische Waffensammlung aus dem Vorlass von Slatin Pascha und eine Totenmaske Napoleons gezeigt.

Das Museum besitzt etwa 100.000 Objekte, dazu kommt eine Tirolensien-Sammlung mit 30.000 Bänden.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1899 wurde der Meraner Museumsverein gegründet, 1900 wurde im Glallhäusl (heute Winterpromenade) das dazugehörige Museum eröffnet.[2] Erster Direktor war der Arzt Franz Innerhofer, der einen Großteil seines Vermögens in das Museum investierte. Wegen Platzmangels wurde der Sitz 1911 zur Jahnstraße (heute Galileistraße 43) verlegt. Ab 1998 wurde ein kleiner Teil der Ausstellung im „Roten Adler“ am Rennweg gezeigt. 1991 kaufte die Gemeinde das Palais Mamming, um darin nach der Renovierung das Stadtmuseum unterzubringen.[1]

Palais Mamming[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Palais Mamming ist ein Barockpalais, das 1675 oder kurz danach von Karl Delai für die Freiherren Mamming erbaut wurde. Der ursprüngliche Name war Steinachheim, seit dem 19. Jahrhundert ist auch Palais Desfours gebräuchlich. Das Gebäude steht seit 1951 unter Denkmalschutz.[3]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Museumsverein Meran (Hrsg.): Das Palais Mamming – Vom Steinachheim zum Museum. Folio Verlag, Wien/Bozen 2015, ISBN 978-3-85256-651-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Palais Mamming Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Das Palais Mamming
  2. Der Burggräfler vom 6. Oktober 1900 S. 5 Digitalisat der Landesbibliothek „Dr. Friedrich Teßmann“
  3. Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts

Koordinaten: 46° 40′ 17,7″ N, 11° 9′ 56,7″ O