Parametric Technology Corporation

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Parametric Technology Corporation
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Rechtsform Inc.
ISIN US69370C1009
Gründung 1985
Sitz Needham, Massachusetts, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung James E. Heppelmann, CEO[1]
Mitarbeiter 6.444[2]
Umsatz 1,357 Mrd. US-Dollar[2]
Branche Software
Website www.ptc.com
Stand: 30. September 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Die Parametric Technology Corporation (PTC) ist ein Hersteller von hauptsächlich CAD-, aber auch Product-Lifecycle-Management (PLM)-, Application-Lifecycle-Management (ALM)- und Service-Lifecycle-Management (SLM)-Software. Das Unternehmen ist im Aktienindex S&P 500 gelistet.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sechs Kernprodukte[3]Creo, Windchill, Mathcad, Integrity, Servigistics und Arbortext Editor – sind in ein System integriert, das je nach Herstellernotwendigkeit angepasst werden kann. Ab den 1990er Jahren wurden auch die Produkte von Microsoft (Windows 95/98/ME, NT/2000/XP) unterstützt. Linux-Versionen gibt es seit dem Jahr 2003 für Wildfire 1, Wildfire 2 und Wildfire 3. Seit Pro/ENGINEER Wildfire 4 wird Linux nicht mehr unterstützt. Das Apple-Betriebssystem Mac OS X wird derzeit nicht unterstützt.

Daneben vertreibt PTC das CAD-System CADDS 5i, welches zuvor durch ComputerVision vermarktet wurde, und das Computer-Algebra-System Mathcad.

2007 hat PTC den CAD-Softwarehersteller CoCreate, ein ehemaliger Geschäftsbereich von Hewlett-Packard, übernommen. CoCreate ist bekannt für das 2D-CAD-System ME10. Mit der Übernahme wurde CoCreate Modeling in das Produktspektrum von PTC aufgenommen. Dieses wird heute mit Creo Direct bezeichnet.

Seit der Übernahme des Unternehmens MKS am 31. Mai 2011 umfasst das Angebot von PTC auch das Produkt Integrity.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuel Petrovich Geisberg gründete in den 1980er Jahren mit PTC ein neues Unternehmen, basierend auf Ideen, die sich im ersten Produkt Pro/ENGINEER widerspiegelten.

Zuvor arbeitete Geisberg bei den Unternehmen Prime Computer (Hardware), ComputerVision (CAD-Software) und Applicon.

Geisberg erkannte um 1985, dass die zu der Zeit üblichen 3D-CAD-Modellierer nicht imstande waren, einmal erstellte Bauteile-Grenzdarstellungen (Brep) ohne erheblichen Aufwand zu ändern. Eine Lösung bestand darin, die Bauteile-Grenzdarstellungen von der zuvor festgelegten Darstellung der Geometrie (CSG) und von dessen Aufbauhistorie zu erstellen, die später ein Teil der davon abhängigen (assoziierten) Bauteile-Grenzdarstellung werden. Dieser Ansatz benötigt hybride Modellierer, die sowohl die Geometriedaten als auch das daraus entstehende Bauteil speichern kann. Der Anwender kann dadurch ein Bauteil durch die nachträgliche Änderung der Geometriedaten, in der Regel die Bemassungen, verändern. Dieses Konzept ist so richtungsweisend, dass 20 Jahre später alle 3D-CAD-Systeme nach diesem Prinzip arbeiten. Das Produkt wurde vorrangig für die in den 80er Jahren marktführenden UNIX-Systeme entwickelt.

Das Management sowohl bei Prime als auch bei ComputerVision ging davon aus, dass die bereits getätigten Investitionen in den PRIMOS-Workstations der Prime, zusammen mit den schon erstellten Daten weiterhin dazu verhelfen sollten, auch in Zukunft in deren eigenständiges Datenformat als auch der kostspieligen Hardware zu investieren.

Nachdem PTC eine Ausgangsversion von Pro/ENGINEER entwickelt hatte, erhielt PTC Wagniskapital der Charles River Associates. Steve Walsky wurde Vorstandsvorsitzender (CEO) der PTC. Diese Annäherung war finanziell erfolgreich, es folgte die Fusion von Prime und ComputerVision. Diese Fusion war allerdings nicht im Stande, ausreichend schnell auf durch Pro/ENGINEER der PTC eingeführte, einfacher zu handhabenden, parametrische Eigenschaften gegründeten Modellkonzepts zu reagieren. Darüber hinaus wurden nicht genügend Überschüsse durch eigene Produktserien erwirtschaftet. Nicht zuletzt gab es Probleme mit den internen Umsetzung der CAD-Daten von ComputerVision auf die von Prime.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PTC: James Heppelmann Assumes Role of Chief Executive Officer at PTC, 1. Oktober 2010
  2. a b Geschäftsbericht 2014
  3. PTC Produktübersicht, abgerufen am 15. September 2015