Parkia speciosa

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Parkia speciosa
Parkia speciosa

Parkia speciosa

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Mimosengewächse (Mimosoideae)
Tribus: Mimoseae
Gattung: Parkia
Art: Parkia speciosa
Wissenschaftlicher Name
Parkia speciosa
Hassk.

Parkia speciosa ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parkia in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).

Trivialnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivialnamen sind: Verdrehte Blockbohne, Gestankbohne; petai, peteh, bitter bean, Thai: satoh (สะตอ), yongchaa, yongchaak or kampai, zawngṭah.

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parkia speciosa wächst als Baum, der Wuchshöhen von 15 bis 40 Meter und Stammdurchmesser von 50 bis 100 Zentimetern erreicht. Die Rinde der Zweige ist behaart. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der 2 bis 6 Zentimeter lange Blattstiel ist oberhalb der Stielbasis drüsig verbreitert. Die Blattspreite ist farnartig, doppelt gefiedert mit je 31 bis 38 Paaren gegenüberliegender Fiederblättchen.[1]

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Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blüten sind relativ klein und cremeweiß. Die Blüten sondern einen Nektar ab, der Fledermäuse und andere Bestäuber anlockt.

Jede Hülsenfrucht (umgangssprachlich Schote genannt) enthält 10 bis 18 große Samen.

Hülsenfrüchte auf einem Markt

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstbeschreibung von Parkia speciosa erfolgte 1842 durch Justus Carl Hasskarl Flora, Band 25 (2, Beibl.), S. 55. Das Artepitheton speciosa bedeutet schön, auffällig.[1] Die Gattung Parkia R.Br. gehört zur Tribus Mimoseae in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).[2] Ein Synonym für Parkia speciosa Hassk. ist Parkia harbesonii Elmer.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parkia speciosa trägt lange, flache Hülsenfrüchte mit leuchtend grünen, essbaren Samen (umgangssprachlich Bohnen genannt), die in der Größe und Form Mandeln ähneln und einen eigentümlichen, knoblauchartigen Geruch und Geschmack besitzen. Ausgelöst werden sie auch (meist aus Thailand) nach Europa und die USA exportiert. Diese Bohnen werden wegen ihres Aromas in Laos, Thailand, Burma, Malaysien, Singapur, Indonesien und Indien geschätzt, wo Parkia speciosa vorkommt. Auf den lokalen Märkten werden die Schoten in Büscheln oder die ausgelösten Samen in Plastiksäckchen angeboten. Die Hülsenfrüchte werden von wildwachsenden oder angebauten Exemplaren geerntet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Datenblatt bei AgroForestryTree Database.
  2. Parkia speciosa im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Parkia speciosa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien