Paul Gustav Kretschmar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Paul Gustav Kretschmar (* 11. Juli 1865 in Leipzig; † 29. Oktober 1942 in Innsbruck) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Kretschmar studierte Jura an den Universitäten Gießen und Leipzig. Während seines Studiums wurde er in Gießen 1885 Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Das Kloster.[1] 1896 promovierte er in Leipzig zum Dr. iur.[2] 1899 folgte die Habilitation für Bürgerliches Recht.[3] Nach drei Jahren als Privatdozent wurde er 1902 a. o. Professor und 1903 in Gießen. 1909 folgte er dem Ruf der Universität Innsbruck auf ihren Lehrstuhl für Römisches Recht. 1912/13 war er Rektor der Universität Innsbruck. 1933 wurde er emeritiert.[4]

Seit 1901 war er mit Charlotte geb. Luedicke verheiratet.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Erfüllung. Band 1: Historische und dogmatische Grundlagen.[5] Veit, Leipzig 1906.
  • Über die Entwicklung der Kompensation im römischen Rechte. Veit, Leipzig 1907, (Digitalisat).
  • Über die Methode der Privatrechtswissenschaft. Veit, Leipzig 1914.
  • England als Feind des Kontinents. Die amerikanische Frage. Wagner, Innsbruck 1917, (Digitalisat).
  • Mittelalterliche Zahlensymbolik und die Einteilung der Digesten-Vulgata. de Gruyter, Berlin u. a. 1930.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Schwarze Ring. Mitgliederverzeichnis. 1930, ZDB-ID 2442244-7, S. 23.
  2. Dissertation: Der Vergleich im Prozesse. Eine historisch-dogmatische Untersuchung. Veit, Leipzig 1896.
  3. Habilitationsschrift: Die Theorie der Confusion. Ein Beitrag zur Lehre von der Aufhebung der Rechte. Veit, Leipzig 1899.
  4. Professorenkatalog Leipzig (PDF; 4 kB).
  5. Es erschien nur dieser Band. Michael O. Krieg: Mehr nicht erschienen. Band 1: A – L (= Bibliotheca Bibliographica. Bd. 2, Tl. 1). Krieg, Bad Bocklet u. a. 1954, S. 390.