Peirene

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeichnung des Inneren der Quelle Peirene in Korinth (von Karl Wilhelm Göttling, 1843)

Peirene (Πειρήνη) heißt eine Nymphe in der griechischen Mythologie.

Als Vater wird der Fluss Acheloos oder der (peloponnesische) Fluss Asopos genannt, der sie dem Sisyphos, der auf Akrokorinth wohnte, zur Frau schenkte. Poseidon schenkte ihr zwei Söhne, Leches und Kenchrias (die eponymen Heroen von Lechaion und Kenchreai). Als Kenchrias versehentlich durch einen Pfeil der Artemis getötet wurde, weinte sie so sehr, dass aus ihren Tränen die Peirene-Quelle in Korinth entstand. Nach einer anderen Version der Sage entstand die Quelle durch das Aufstampfen des Asopos oder den Hufschlag des Pegasos, den Bellerophon hier zähmte.

Künstlerische Darstellungen[Bearbeiten]

Der polnische Komponist Zbigniew Bujarski komponierte 2003 ein Orchesterwerk mit dem Titel Peirene.

Literatur[Bearbeiten]