Peter Erler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Peter Erler (* 1961 in Weißenfels) ist ein deutscher Historiker. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion sowie sowjetische Speziallager und politische Prozesse in der SBZ/DDR.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Erler studierte von 1980 bis 1985 Geschichtswissenschaft und Pädagogik an der Staatlichen Kubanuniversität in Krasnodar. Seit 1992 ist er Mitarbeiter im Forschungsverbund SED-Staat und Mitarbeiter der Gedenkstätte im ehemaligen Stasigefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Zudem ist er Redaktionsmitglied der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Erler, Tobias Voigt: Medizin hinter Gittern – Das Stasi-Haftkrankenhaus in Berlin-Hohenschönhausen. Jaron-Verlag, Berlin 2011.
  • Polizeimajor Karl Heinrich. NS-Gegner und Antikommunist. Eine biographische Skizze. Jaron, Berlin 2007, ISBN 978-3-89773-567-5.
  • Peter Erler, Hubertus Knabe: Der verbotene Stadtteil. Stasi-Sperrbezirk Berlin-Hohenschönhausen. Herausgegeben von der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Berlin 2005, ISBN 3-89773-506-7.
  • Das Untersuchungsgefängnis des sowjetischen Staatssicherheitsdienstes in Hohenschönhausen 1947–1951. Ein historischer Exkurs. In: Deutschland Archiv. 2005. H. 2, S. 250–258.
  • „Lager X“. Das geheime Haftarbeitslager des MfS in Berlin Hohenschönhausen (1952-1974). Fakten – Dokumente – Personen. Mit einem ausführlichen Vorwort von Hans-Eberhard Zahn. (Arbeitspapiere des Forschungsverbundes SED-Staat, Nr. 25/1997). Berlin 1997.
  • Zur Problematik der sowjetischen Speziallager in der SBZ/DDR 1945 bis 1950 (PDF; 61 kB), Horch und Guck, 1/1994.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]