Peter Illmann

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Peter Illmann (* 17. März 1959 in Dortmund) ist ein deutscher Radio- und Fernsehmoderator und Schauspieler.

Peter Illmann auf dem Dortmunder Stadtfest „DortBunt“ am 8. Mai 2016.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Psychologie und Theaterwissenschaften machte er eine Sprechausbildung beim Bayerischen Rundfunk und nahm Schauspielunterricht in Berlin. Von 1980 bis 2002 war er schließlich für die Moderation und Redaktion diverser Radio-Sendungen beim BR verantwortlich (u. a. Pop nach 8, ARD-Popnacht, Nightlife, Radio Show).

Zwischenzeitlich moderierte er 1983 und 1984 68 Folgen der ARD-Musiksendung Formel Eins. 1985 wechselte er zum ZDF und moderierte dort die nach ihm benannte Sendung P. I. T. – Peter-Illmann-Treff und die Musiksendung Peter’s Pop-Show. Ab dem 28. März 2004 war er Mit-Moderator von Best of Formel Eins – Die Show auf kabel eins.

Bis 2009 moderierte er seine eigene Sendung, die Hit-Highlights, bei Hitradio FFH. Dort wurden neben dem normalen Radioprogramm auch fast vergessene Musikklassiker gespielt.

Als Schauspieler hatte er 2000 eine Gastrolle im Fernsehfilm Der Atemkünstler. Außerdem wirkte er 2003 in zwei Kinofilmen mit: Verschwende deine Jugend und Ganz und gar.

Von Oktober 2010 bis Dezember 2012 moderierte Peter Illmann die Sendung Formel Mord bei hörbuchFM.

Illmann spielte im Kinofilm Fraktus von 2012 des Regisseurs Lars Jessen um eine fiktive Band mit.[1] Ende 2012 brachte er seine Doppel-CD Peter Illmann – Private Collection heraus, eine Zusammenstellung seiner Lieblingssongs, abseits der Charts.

Seit 2013 moderiert Peter Illmann die Neuauflage der Kult-Musiksendung Formel eins bei RTL Nitro. Die Sendung hat ihre Wurzeln in den 1980er Jahren, zeigt aber auch die aktuellen deutschen Top-Ten Platzierungen. Seit Oktober 2016 stehen bei Formel Eins die Hits der 2000er Jahre im Focus.

Er ist Mitinhaber der Firma Ballyhooo! Travel & Television. Die Firma erstellt Fernsehkonzepte. Illmann wohnt mit seinem Lebenspartner in München.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Illmann: Coming-out nach Tod des Vaters. In: queer.de. Abgerufen am 12. Januar 2016.