Peter Liggesmeyer

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Peter Liggesmeyer bei einem Vortrag auf der CeBIT 2016

Peter Liggesmeyer (* 1963 in Paderborn) ist ein deutscher Informatiker. Er ist seit 2015 der geschäftsführende Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern. Er ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls „Software Engineering: Dependability“ an der Technischen Universität Kaiserslautern und leitet seit 2014 die Geschicke der Gesellschaft für Informatik (GI e.V.) als deren Präsident. Er ist Gründer der Fraunhofer-Allianz Embedded Systems, deren Sprecher er von 2010 bis 2013 war. Von 2004 bis 2014 war Prof. Liggesmeyer der wissenschaftliche Leiter des Fraunhofer IESE. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und verbreiteter Fachbücher, insbesondere des Standardwerks „Software-Qualität“ (2002, 2. Auflage. 2009).

Peter Liggesmeyer gilt als Experte auf dem Gebiet des Softwaretests und der Softwareverifikation.

Vita[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988 Diplom in Elektrotechnik (Schwerpunkt Datentechnik) an der Universität Paderborn
  • 1988–1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Software-Technik der Ruhr-Universität Bochum
  • 1992 Promotion an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum
  • 1993–2000 Projektleiter in der Zentralabteilung Forschung und Entwicklung der Siemens AG, München
  • 2000 Habilitation
  • Juni 2000–2004 Ordinarius an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam und Leiter des Fachgebiets „Softwaretechnik“ am Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI), Potsdam
  • Seit 2004 Leiter der Arbeitsgruppe Software Engineering: Dependability an der TU Kaiserslautern
  • 2004–2014 Wissenschaftlicher Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering
  • Seit 2014 Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI)
  • Seit 2015 Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering

Wissenschaftliche Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Software-Engineering-Preis 1993 der Ernst Denert-Stiftung / Gesellschaft für Informatik e.V.
  • Gebr. Eickhoff-Preis 1993 der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum

Aktivitäten in der Gesellschaft für Informatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sprecher des Fachbereichs „Softwaretechnologie und Informationssysteme“
  • Sprecher der Fachgruppe „Softwaretechnik“
  • Mitglied des Leitungsgremiums der Fachgruppe „Test, Analyse und Verifikation von Software“

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Modultest und Modulverifikation – State of the Art. BI Wissenschaftsverlag, Mannheim/ Wien/ Zürich 1990, ISBN 3-411-14361-4.
  • mit H. Balzert: Systematisches Testen mit Tensor. BI Wissenschaftsverlag, Mannheim/ Wien/ Zürich 1993, ISBN 3-411-16041-1.
  • Wissensbasierte Qualitätsassistenz zur Konstruktion von Prüfstrategien für Software-Komponenten. BI Wissenschaftsverlag, Mannheim/ Wien/ Zürich 1993, ISBN 3-411-16491-3.
  • Qualitätssicherung softwareintensiver technischer Systeme. Spektrum-Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 3-8274-1085-1.
  • Software-Qualität. Spektrum-Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-1118-1.
  • mit D. Rombach (Hrsg.): Software Engineering eingebetteter Systeme. Elsevier Spektrum-Verlag, Heidelberg/ Berlin 2005, ISBN 3-8274-1533-0.
  • Software in sicherheitskritischen Systemen. In: Tilo Pfeifer, Robert Schmitt (Hrsg.): Masing Handbuch Qualitätsmanagement. 6., überarbeitete Auflage. Carl Hanser Fachbuchverlag, München/ Wien 2014, ISBN 978-3-446-43431-8, Kapitel 39, S. 902–917.
  • sowie mehr als 50 Fachartikel (Liste)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]