Paul Volkmann (Schriftsteller)

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Paul Volkmann (Pseudonym: Peter Wipp, * 14. April 1914 in Driesen, Neumark; † 1963) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul Volkmann führte nach dem Besuch der Volksschule und einer Oberschule ein Wanderleben, das ihn in zahlreiche Länder Europas führte. Dabei reiste er unter anderem als Schiffsjunge. Später erlernte er durch ein Volontariat den Presseberuf, wurde jedoch 1935 relegiert. Ab 1936 gehörte er der Wehrmacht an. Er nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 nach Deutschland zurückkehrte. Anschließend war er wieder als Journalist tätig. Er arbeitete für Presse, Rundfunk und Fernsehen.[1] Daneben veröffentlichte er unter dem Pseudonym Peter Wipp erzählende Werke für Jugendliche. Volkmann lebte in Zernsdorf, später in Ost-Berlin. Er war Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR.[2]

Volkmann starb 1963 im Alter von 49 Jahren.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Wipp: Ein Junge namens Peps. Verlag Lied der Zeit, Berlin 1948.
  • Peter Wipp: Bones. Verlag Lied der Zeit, Berlin 1949.
  • Peter Wipp: Eduard unterm Brückenbogen. Verlag Neues Leben, Berlin 1949.
  • Peter Wipp: Tod im Dschungel. Verlag Neues Leben, Berlin 1949.
  • Peter Wipp: Zwanzig Minuten nach Zwölf. Verlag Lied der Zeit, Berlin 1949.
  • Peter Wipp: Wege nach allen Seiten. Verlag Lied der Zeit, Berlin 1950.
  • Peter Wipp: Aktion Marconia. Verlag Neues Leben, Berlin 1955.
  • Peter Wipp: Steve findet seine Brüder. Verlag Neues Leben, Berlin 1955.
  • Peter Wipp: Sklaven für Medina. Verlag Neues Leben, Berlin 1956.
  • Peter Wipp: Der Teufel im Mast. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1957.
  • Peter Wipp und Hans Müncheberg: Ich bin schuldig. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1959.
  • Peter Wipp: Intrigen um Suez. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1959.
  • Peter Wipp: Order für Samuel Tarn. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1959.
  • Peter Wipp: Kadetten. Verlag Sport und Technik, Berlin 1960.
  • Peter Wipp: KS 5 fällt aus. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1963.
  • Peter Wipp: For eyes only. 2 Bände, Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1964.
  • Peter Wipp: Im Niemandsland. Deutscher Militärverlag, Berlin 1964.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Wipp. In: Schriftsteller der Deutschen Demokratischen Republik und ihre Werke. Biographisch-bibliographischer Nachweis. Verlag für Buch- und Bibliothekswesen, Leipzig 1955, abgerufen per Deutsches Biographisches Archiv, S. 1.
  2. Volkmann, Paul. In: Kürschners Deutscher Literaturkalender. Jahrgang 52, Gruyter, Berlin 1952, abgerufen per Deutsches Biographisches Archiv, S. 334.
  3. Danksagung seiner Frau Else Volkmann. In: Berliner Zeitung, 5. November 1963, S. 7.