Phare du Four du Croisic

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Phare du Four du Croisic
Le Four bei der Landspitze Le Croisic
Le Four bei der Landspitze Le Croisic
Ort: Plateau du Four, Frankreich
Geographische Lage: 47° 17′ 48″ N, 2° 37′ 49″ W47.296666666667-2.63027777777780Koordinaten: 47° 17′ 48″ N, 2° 37′ 49″ W
Höhe Turmbasis: m
Feuerträgerhöhe: 17 m
Feuerhöhe: 13 m
Phare du Four du Croisic (Loire-Atlantique)
Phare du Four du Croisic
Kennung: einem weißen Blitz alle fünf Sekunden
Funktion: Seefeuer
Betriebszeit: 1822

Standort und Kennung[Bearbeiten]

Der Le-Four-Leuchtturm nahe der Loiremündung im Département Loire-Atlantique steht bei der Untiefe Plateau du Four. Er steht etwa 3,5 Seemeilen (ca. 6,5 Kilometer) im Westen der Landspitze Le Croisic, im Norden der Loiremündung. Der Turm fällt vor allem durch seine auffällige Bemalung mit breiten diagonalen schwarz-weißen Streifen auf.

Der Le-Four-Leuchtturm von Croisic hat eine Kennung von einem weißen Blitz alle fünf Sekunden und eine Reichweite von 19 Seemeilen (ca. 35 Kilometer). Der Turm ist 17 Meter hoch und erhebt sich 13 Meter über den Meeresspiegel.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Anfang des 19. Jahrhunderts begründete Napoleon Bonaparte das System der Seezeichen in Frankreich. Zwei Seezeichen wurden daraufhin für die Ansteuerung der Loiremündung gebaut. Im Norden wurde ab 1819 der Le-Four-Leuchtturm als erster französischer Leuchtturm im offenen Meer errichtet. 1822 wurde das Feuer im Turm entzündet, als erstes Feuer in diesem Küstenabschnitt. Im Süden wurde er bald durch einen 1827 bis 1828 erbauten Pilier-Turm bei der Insel Noirmoutier unterstützt.[2]

Für das Feuer wurde zunächst pflanzliches Öl verwendet, ab 1875 wurde Mineralöl benutzt, ab 1904 Öldampf. Am 12. Oktober 1983 wurde der Leuchtturm auf automatischen Betrieb umgestellt.[1]

Der Leuchtturm des Four von Croisic ist heute in Frankreich als architektonisches Erbe anerkannt (etablissement de signalisation maritime Nr. 845/000, etwa: maritime Signaleinrichtung).[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Liste europäischer Leuchttürme

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Inventaire général du patrimoine culturel auf der Internetseite des französischen Kultur- und Kommunikationsministeriums (frz.; abgerufen am 5. April 2007)
  2. Isabelle Robin (September 2004). Phares et balises donnent la clé de l'estuaire. Le dossier du patrimoine nantais als Nantes passion, Nr. 147. (S. 33) (pdf-Datei; frz.; abgerufen am 5. April 2007)

Weblinks[Bearbeiten]