Philip Meinhold

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Philip Meinhold (geboren 15. April 1971 in West-Berlin) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Abitur und Buchhandelsausbildung besuchte Meinhold die Berliner Journalisten-Schule und hospitierte bei der deutsch-jüdischen Wochenzeitung Aufbau in New York. Ab 1995 arbeitete er als freier Autor für verschiedene Printmedien und insbesondere für die RBB-Sender Radio Fritz und radioeins. Von 2001 bis 2005 studierte er nebenberuflich am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2002 erschien sein Erstlingsroman Apachenfreiheit, 2009 folgte Fabula rasa und 2015 die Familiengeschichte Erben der Erinnerung. Von 2007 bis 2009 betreute Meinhold die Schreibwerkstatt in der Justizvollzugsanstalt für Frauen Berlin/Pankow.[1] Daneben erschienen Kolumnen und Erzählungen in verschiedenen Anthologien sowie diverse Artikel bei der taz und der Berliner Zeitung. 2015 produzierte Meinhold die 9-teilige Podcast-Serie "Wer hat Burak erschossen?"[2] für radioeins und Kulturradio vom rbb, in der er dem ungeklärten Mord an dem 22-jährigen Berliner Burak Bektas nachgeht. Die Serie wurde von den Medien als das „deutsche Serial“ wahrgenommen.[3][4] 2017 folgte die Podcast-Serie "Bilals Weg in den Terror"[5] für NDR und rbb.

Meinhold lebt in Berlin.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burak und Luke – zwei Morde in Berlin-Neukölln, Feature, rbb 2018
  • Bilals Weg in den Terror, Feature, NDR/rbb 2017
  • Bilals Weg in den Terror, 5-teilige Podcast-Serie, NDR/rbb 2017
  • Wer hat Burak erschossen?, 9-teilige Podcast-Serie, rbb 2015
  • Der Traum vom Journalistenleben, Feature, rbb 2014
  • Erben der Erinnerung, Feature, BR 2010

Beiträge in Anthologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Generation XY ... ungelöst, in: "Moment mal! Was die Zeit mit uns macht", Rowohlt Berlin 2017
  • Dinge im Rückspiegel können näher sein, als sie scheinen, in: „Risikoanalyse - Die besten Geschichten aus dem MDR-Literaturwettbewerb 2013“, poetenladen, Leipzig 2013.
  • Und am Ende, ganz am Ende, in: „Risse im Beton“, Rotbuch Verlag, Berlin 2009.
  • Fink, in: „Turboprop – Beste Stories“, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 2008.
  • Vermintes Gelände, in: „Die Zusammensetzung der Welt – Das Beste aus dem MDR-Literaturwettbewerb“, Mitteldeutscher Verlag, Halle 2008.
  • Generation West-Berlin, in: „Hauptstadtbuch“, Verbrecher Verlag, Berlin 2005.
  • Die traurigste Gegend der Welt, in: „Leipzigbuch“, Verbrecher Verlag, Berlin 2005.
  • It’s my life, in: „Alles wird sich ändern, wenn wir groß sind“, Parthas Vlg., Berlin 2004.
  • Saddam, in: „Die grünen Hügel Afrikas“, Verlag Faber & Faber, Leipzig 2004.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Meinhold in literaturport.de
  2. Rundfunk Berlin-Brandenburg: Wer hat Burak erschossen? - rbb-online.de. Abgerufen am 26. Februar 2018.
  3. Anne Fromm: Podcast „Wer hat Burak erschossen?“: Deutschlands „Serial“. In: Die Tageszeitung: taz. 15. Oktober 2015, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 26. Februar 2018]).
  4. Julia Rieke, bento: Heute startet das deutsche "Serial" aus Berlin. (bento.de [abgerufen am 26. Februar 2018]).
  5. NDR: Bilals Weg in den Terror. Abgerufen am 26. Februar 2018.