Philipp Daniel Lippert

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Philipp Daniel Lippert in einem Kupferstich von Christian Gottlieb Geyser nach einer Arbeit von Anton Graff
Dactyliothec, das ist die Sammlung geschnittener Steine der Alten aus denen vornehmsten Museis in Europa … in zwey tausend Abdrücken ediret" / von Philipp Daniel Lippert. Leipzig 1767. Exemplar der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz. Signatur: 767/8

Philipp Daniel Lippert (* 2. September 1702 in Meißen, Sachsen; † 28. März 1785 in Dresden) war ein deutscher Zeichner und Bildformer. Zunächst war er Beutler, dann Glaser und später Zeichenmeister bei der Porzellanmanufaktur in Meißen, von wo er in gleicher Eigenschaft nach Dresden kam. Bis zu seinem Tod war er dort Aufseher der Antikensammlung bei der Akademie der Künste. Die Bekanntschaft mit den Mischungen der Meißener Porzellanmasse hatte ihn veranlasst, sich im Nachahmen alter Pasten zu versuchen, und er erfand hierzu eine eigne weiße Masse, der er neben unzerstörbarer Dauer einen vorzüglichen Glanz zu geben wusste. Eine Sammlung seiner (3149) Abdrücke antiker Gemmen veröffentlichte er in der „Dactyliotheca Universalis“ (Bd. 1 u. 2, mit dem lat. Katalog von Johann Friedrich Christ, Leipzig 1755–1756; Bd. 3 mit Register von Heyne; deutsch, Bd. 1 u. 2 von Thierbach 1767 und das Supplement 1768). Im Jahr 1805 formte sie G. B. Rabenstein zum Teil ab.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Philipp Daniel Lippert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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