Philipp Schiemann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Philipp Schiemann (* 1969 in Düsseldorf) ist ein deutscher Schriftsteller und Musiker. Er ist der Sohn des Malers Friedrich Schiemann (1918–1991) und der Goldschmiedemeisterin Bettina Schiemann–Cürten (1941–2001).

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philipp Schiemann, 1969 in Düsseldorf geboren, veröffentlichte ab Mitte der 1990er Jahre Prosa, Lyrik und Sachtexte, die sowohl in eigenständigen Veröffentlichungen wie auch in Anthologien und Magazinen erschienen. Zwischen 1996 und 2004 unternahm er ausgedehnte Lesereisen mit zahlreichen Auftritten in Deutschland sowie vereinzelten Gastspielen in der Schweiz, Schweden, Österreich und den USA. Häufig trat er zusammen mit anderen Autoren auf, darunter Stanley Deschle, Jan Off, Johannes Finke, Mark Benecke, Jaromir Konecny, Bastian Böttcher und Tracy Splinter. Mit wechselnden Gastmusikern wie z.B. Jeff Dahl betrieb Schiemann zwischen 1989 und 2000 als Sänger und Texter das Bandprojekt Conscious, mit dem zahlreiche Studioaufnahmen im Eigenverlag entstanden. Diverse seiner Lesungen sind auf Spoken-Word-Tonträgern erschienen, darunter die Doppel-CD I'm a poet, wovon eine CD von Schiemann erstellte Aufnahmen privater Vorlesungen diverser Beat-Literaten aus der San Francisco Bay Area enthält, darunter Lawrence Ferlinghetti und Joanne Kyger. Im Jahr 2007 erfolgte aus gesundheitlichen Gründen der Rückzug aus dem öffentlichen Leben, bis 2013 dann mit Gnadenlos. Gedichte und Kurzprosa 2007–2012 neue Texte erschienen. Im Mai 2017 folgte mit Mami Wata. Die afrikanische Loreley ein Sachbuch über traditionelle westafrikanische Religion, dessen Schwerpunkt ausgedehnte Interviews mit namhaften Ethnologen bilden. Schiemann ist Vater einer Tochter.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spoken Word[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Conscious - Cum Shots, 4 Track Maxi-CD, Eigenverlag, 1993
  • 1994: Conscious - Life Is Big, 15 Track CD-Album, Eigenverlag, 1994
  • 1995: Conscious - Sick Love, 6 Track Maxi-Vinyl in blau, schwarz und gelb inklusive limitiertem Poster, Eigenverlag, 1995
  • 1997: Conscious - Blue Movie, 13 Track Album, Eigenverlag, 1996/97
  • 2009: Conscious - Love Is A Dog From Hell, 16 Track CD-Album mit bis dato unveröffentlichten Stücken von 2000, limitiert auf 333 Stück, handsigniert und nummeriert, Eigenverlag, 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

  1. Philipp Schiemann in: Kulturamt Landeshauptstadt Düsseldorf