Plessix-Balisson

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Plessix-Balisson
Wappen von Plessix-Balisson
Plessix-Balisson (Frankreich)
Plessix-Balisson
Gemeinde Beaussais-sur-Mer
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Dinan
Koordinaten 48° 32′ N, 2° 9′ WKoordinaten: 48° 32′ N, 2° 9′ W
Postleitzahl 22650
Ehemaliger INSEE-Code 22192
Eingemeindung 1. Januar 2017
Status Commune déléguée

Dorfkirche Saint-Pierre

Plessix-Balisson (bretonisch Ar Genkiz-Yuzhael) ist eine ehemalige französische Gemeinde mit zuletzt 89 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehörte zum Arrondissement Dinan, zum Kanton Pleslin-Trigavou und war Mitglied des 1996 gegründeten Gemeindeverbands Côte d’Émeraude. Die Bewohner nennen sich Plessix-Balissonniens/Plessix-Balissonniennes.

Die Gemeinde Plessix-Balisson wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2017 mit Ploubalay und Trégon zur neuen Gemeinde Beaussais-sur-Mer zusammengeschlossen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plessix-Balisson liegt etwa 14 Kilometer südwestlich von Saint-Malo im Nordosten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überreste aus der Eisenzeit belegen eine frühzeitliche Besiedelung. Zudem wurden Fundstücke aus gallo-römischer Zeit ausgegraben. Doch erst im 12. Jahrhundert taucht der heutige Ort unter dem Namen Plessis-Juhel aus dem Dunkel der Geschichte. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Dinan. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Dinan. Und von 1793 bis 1801 und von 1956 bis 2015 war sie eine Gemeinde im Kanton Ploubalay. Von 1801 bis 1956 war Plessix-Balisson Teil des Kantons Plancoët.

Bevölkerungsentwicklung der ehemaligen Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1806 1836 1846 1866 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 178 147 194 217 199 221 213 187 169 152 136 108 94 83 91 90
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Pierre (mehrheitlich 15. Jahrhundert; Glockenturm 1777; teilweise 1919)
  • Schulhaus der bis 1977 bestehenden Dorfschule
  • Kreuz aus dem 16./17. Jahrhundert auf dem Dorffriedhof
  • Haus maison des cavaliers aus dem 16./17. Jahrhundert
  • Haus maison de la Basse-Chevronnais (erbaut 1710) an der rue du Pertu-Chaud
  • Überreste einer Festung aus dem Jahr 1150
  • Gedenkplatte für die Gefallenen an der Kirche[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1015–1017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Plessix-Balisson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten (französisch) (Memento des Originals vom 25. August 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com
  2. Gedenkplatte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs