Prager Frühling (Zeitschrift)

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prager frühling
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Beschreibung Gesellschaftsmagazin
Sprache Deutsch
Verlag VSA-Verlag (Hamburg) (Deutschland)
Erstausgabe 16. Mai 2008
Erscheinungsweise 3 Ausgaben / Jahr (Februar, Juni, Oktober)
Chefredakteur Katja Kipping, Lena Kreck, Thomas Lohmeier,
Kolja Möller, Jörg Schindler,
Laszlo Strzoda, Katalin Gennburg, Stefan Gerbing
Herausgeber Freundinnen und Freunde
des Prager Frühlings e.V. (Berlin)
Weblink www.prager-fruehling-magazin.de
ISSN

Prager Frühling ist eine politische deutsche Zeitschrift, die bis Herbst 2013 gedruckt im VSA-Verlag erschienen ist. Der Untertitel lautet Magazin für Freiheit und Sozialismus. Sie war eine Kooperationspartnerin des Internetportals Linksnet. Seit Ende 2013 erscheint Prager Frühling nur noch online.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach eigener Darstellung steht die Zeitschrift für eine Politik sozialistischer Gesellschaftstransformation als Prozess radikaler Demokratisierung und individueller Emanzipation.[1]

Schwerpunkt der Zeitschrift ist die Begleitung und Forcierung von Diskussionsprozessen in der bundesdeutschen Linken und im Umfeld der Partei Die Linke.

Das Magazin steht der Emanzipatorischen Linken inhaltlich nah, einer Strömung der Partei Die Linke.

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift wird vom Verein „Freundinnen und Freunde des Prager Frühling“ herausgegeben. Der Verein bestimmt die Redaktion der Zeitschrift.

Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Redaktionsmitglieder sind Mitglieder der Partei Die Linke oder stehen ihr politisch nahe. Zur Redaktion gehören derzeit die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Linken Katja Kipping, Lena Kreck (v.i.S.d.P.), Thomas Lohmeier, Kolja Möller, Jörg Schindler, Laszlo Strzoda, Katalin Gennburg, Stefan Gerbing.

Autoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artikel im Magazin schreiben und schrieben unter anderem Juli Zeh (Schriftstellerin), Alexander Wallasch (Schriftsteller), Michel Friedman (Kolumnist, TV-Moderator), Andrea Ypsilanti (Politikerin), Andrej Hermlin (Musiker), Thilo Weichert (Jurist) und Hans-Christian Ströbele (Politiker). Bis heute haben bei Prager-Frühling-Magazin mehrere hundert Autoren veröffentlicht.[2]

Namensbedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift bezieht sich mit ihrem Namen auf die reformkommunistische Strömung der Linken, die eine Entstalinisierung des autoritären realsozialistischen Systems anstrebte und hierzu versuchte, Sozialismus und Demokratie zu verbinden. Ziel war eine von der Breite der Bevölkerung getragene offene und attraktive sozialistische Gesellschaft. Im Prager Frühling 1968 versuchte die tschechoslowakische kommunistische Partei, solche gesellschaftlichen Reformen einzuleiten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prager Frühling, http://www.prager-fruehling-magazin.de/de/topic/58.die-generallinie.html
  2. http://www.prager-fruehling-magazin.de/de/topic/23.die_autor_innen.html