Première dame

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Als Première dame (deutsch Erste Frau oder Erste Dame) wird die Ehe- oder Lebenspartnerin des amtierenden Staatspräsidenten der Französischen Republik bezeichnet. Die Bezeichnung ist derjenigen der First Lady aus den USA entlehnt; sie wird erst seit der Präsidentschaft Nicolas Sarkozys verwendet. Zuvor wurden generische Bezeichnungen wie l’épouse du président de la République (deutsch die Gattin des Staatspräsidenten) verwendet.[1]

Die Aufgaben der Première dame sind nicht offiziell festgelegt. Es wird jedoch erwartet, dass sie an der Seite des Präsidenten Gastgeberin ist und verschiedene soziale Funktionen einnimmt.[2] Ebenso wird sie bei der Auswahl der Gäste, der Festlegung der Sitzordnung und dem Empfang der Gäste bei offiziellen Anlässen tätig.[1]

Sie verfügt im Élysée-Palast über ein Büro. Außerdem ist ihr der Korrespondenz wegen ein Sekretär zur Seite gestellt.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Delphine Le Guay: Femmes de Président. France-Empire, Paris 1995, ISBN 2-7048-0757-4.
  • Bertrand Meyer-Stabley: Les Dames de l’Elysée. Celles d’hier et de demain. Perrin, Paris 1995, ISBN 2-262-01063-3.
  • Eckard Presler: Europas First Ladies. Auf eigenen Füßen. Militzke, Leipzig 1999, ISBN 3-86189-149-2.
  • Elisabeth Chavelet: Leurs Femmes. Elles aussi ont du pouvoir. Laffont, Paris 2003, ISBN 2-221-09904-4.
  • Christine Clerc: Tigres et Tigresses. Grand livre du mois, Paris 2006, ISBN 978-2-286-02743-8.
  • Janet Marx: Die First Ladys der Fünften Französischen Republik – von Yvonne de Gaulle bis Bernadette Chirac. Müller, Saarbrücken 2007, ISBN 978-3-8364-4904-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jean-Paul Pancracio: Quel statut pour la « Première dame » ? In: ouest-france.fr. 15. Mai 2017, abgerufen am 16. Mai 2017 (französisch).
  2. a b Rudolf Balmer: Brigitte Macron: «Première Dame» und engste Beraterin des Präsidenten. In: nzz.ch. 14. Mai 2017, abgerufen am 16. Mai 2017.