Prinz-Willem-Alexander-Brücke

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Koordinaten: 51° 53′ 21″ N, 5° 29′ 51″ O

N323 Prinz-Willem-Alexander-Brücke
 Prinz-Willem-Alexander-Brücke
Offizieller Name Prins Willem-Alexanderbrug
Nutzung Straßenverkehr, Radverkehr, Fußverkehr
Überführt Provinciale weg 323
Querung von Waal
Ort Echteld (Gemeinde Neder-Betuwe),
Beneden-Leeuwen (Gemeinde West Maas en Waal)
Konstruktion Schrägseilbrücke
Gesamtlänge 1419 m
Breite 31 m
Anzahl der Öffnungen 5
Längste Stützweite 267 m
Konstruktionshöhe 3,5 m
Höhe 57 m
Durchfahrtshöhe 19,75 m (für Schiffe)
Baubeginn 1972
Eröffnung 1974
Lage
Prinz-Willem-Alexander-Brücke (Gelderland)
Prinz-Willem-Alexander-Brücke
Höhe über dem Meeresspiegel m NAP
Blick aus Südwesten

Die Prinz-Willem-Alexander-Brücke (niederl. Prins Willem-Alexanderbrug) überspannt zwischen den niederländischen Gemeinden West Maas en Waal und Neder-Betuwe die Waal, den südlichen Arm des Rheins im Rhein-Maas-Delta. Auf der 1972 bis 1974 errichteten Schrägseilbrücke mit viereckigen Spannbetonstreben verläuft der Provinciale Weg N323, der einige Dörfer zwischen der Waal und der Maas mit dem nördlich gelegenen Rijksweg A15 verbindet. Das Bauwerk befindet sich bei Rhein-Kilometer 910,80 und Kilometer 52,91 der niederländischen Wasserstraße 101 (Rhein–Waal–Boven-Merwede–Beneden-Merwede–Noord).

Das Bauwerk mit einer Gesamtlänge von 1419 Metern besteht aus einer insgesamt 807 Meter langen Vorlandbrücke. Die Schrägseilkonstruktion erstreckt sich über eine Länge von 612 Meter. Die Stützweiten der Hauptüberspannung betragen 77,5 m + 95 m + 267 m + 95 m + 77,5 m. Die beiden Pylone haben eine Höhe von jeweils 57 Metern.

Das Bauwerk ist nach dem damaligen niederländischen Kronprinzen Willem-Alexander (seit 2013 König der Niederlande) benannt, im Volksmund wird die Brücke auch spöttisch Brug van niks naar nergens (deutsch Brücke von Nichts nach Nirgendwo) genannt. Die zwei Richtungsfahrbahnen der Brücke führen im Süden auf eine gewöhnliche Landstraße, da die geplante Weiterführung der Strecke zur A50 bei Oss nie verwirklicht wurde. Bis 1996 war für die Überquerung eine Maut fällig, was aufgrund der geringen Nutzung aber nur einen Bruchteil der Baukosten kompensierte. Im Februar 2008 wurde in einem Hohlraum der Trägerbalken eine Hanfplantage entdeckt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Prins Willem-Alexanderbrug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien