Private Media Group

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Private Media Group, Inc.
Rechtsform Incorporation
ISIN US74266R3021
Gründung 1965
Sitz Barcelona, SpanienSpanien Spanien[1]
Leitung Charles Prast (CEO/CFO)
Branche Sexindustrie
Website www.prvt.com

Private Media Group, Inc. ist eine Unternehmensgruppe im Bereich der Erwachsenenunterhaltung (Porno) mit Sitz in den USA. Das Unternehmen wurde 1965 von Berth Milton sr. in Stockholm (Schweden) gegründet und wird von Charles Prast weitergeführt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berth Milton veröffentlichte erstmals 1965 das Hardcoremagazin Private. 1991 löste Berth Milton jr. seinen Vater als Haupteigentümer des Unternehmens ab. Unter ihm machte Private 1992 den Schritt zum Film. 1995 folgten das Internet und die Umbenennung zum heutigen Namen Private Media Group.

Im darauf folgenden Jahr schloss Private einen Kooperationenvertrag mit Playboy zur Ausstrahlung von Hardcorefilmen bei Playboys Bezahlfernsehsendern. Dadurch wurde der Einstieg in das Bezahlfernsehen vollzogen. Heute besitzt das Unternehmen die Sender Private Gold, Private Blue, Private Fantasy und Private Girls.

2001 wurde das Internetkasino PrivateCasino.com vorgestellt, und ein Jahr darauf wurde in der Melrose Avenue in L.A. das erste Geschäft mit Kleidung der Marke Private eröffnet. Mit diesen Schritten versucht Private, sich ein Standbein außerhalb der Pornoindustrie zu schaffen. Das Unternehmen wollte auch die Musiktauschbörse Napster übernehmen, den Zuschlag bekam für 5 Millionen Dollar jedoch Roxio.

Im Jahr 2003 bot Private erstmals den Service Video-on-Demand an.

Branche, Marktsegment und wirtschaftliche Angaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Private produziert seit 1992 pornografische Filme, anfangs vorwiegend im Gonzo-Stil. Anfang des 21. Jahrhunderts waren viele Produktionsfirmen gezwungen, Kosten zu senken, da durch Gonzo-Amateurfilme, die den Markt überschwemmten, die Preise fielen. Dies hatte zur Folge, dass die Qualität und das Niveau von Pornofilmen allgemein sank. Private ging jedoch einen anderen Weg und drehte von nun ab vorwiegend High-Class-Filme. So kosten Filme bei Private im Schnitt 100.000 Dollar, das ist etwa fünfmal so viel wie die durchschnittlichen Produktionskosten eines Pornofilmes.

Im Geschäftsjahr 2004 konnte das Unternehmen einen Umsatz von 48,3 Millionen Dollar erwirtschaften. Hauptabsatzmarkt sind Süd- und Nordamerika sowie Europa, dort vor allem die Länder Schweden und Spanien.

Anteile am Gewinn 2004:

DVD Magazine Internet Bezahlfernsehen Video
55 % 14 % 14 % 11 % 6 %

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1999 und wieder seit 2005 ist der Franzose Pierre Woodman für Private tätig. Woodman ist einer der profiliertesten Regisseure und Fotografen von Private und produziert an Drehorten in aller Welt zahlreiche aufwendige Filme für das Unternehmen. 2003 produzierte Private den mit 1,9 Millionen Dollar Budget teuersten Hardcorefilm Millionaire, der 2004 mit dem Venus Award für den besten europäischen Film ausgezeichnet wurde.

Zahlreiche heutige Stars der Branche gaben bei Private ihr Debüt oder wurden erst hier berühmt.

Beispiele dafür sind:

Die meisten Stars bei Private verdienen 1500 bis 2500 Euro pro Szene, Top-Darstellerinnen wie Claudia Ferrari bekommen bis zu 6000 Euro. Rund 20 Prozent der Darsteller haben feste Verträge mit Sozial- und Krankenversicherung. Durch diese festen Verträge ist es auch üblich geworden, einzelnen Darstellern ganze Best of-DVDs zu widmen.

Ausgewählte Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Form 10-K 2011