Proteste im Sudan ab 2011

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An Omar al-Baschir richten sich die Demonstrationen in Sudan

Die Proteste in Sudan ab 2011 begannen Anfang Januar 2011 und sind Teil des Arabischen Frühlings. Sie richten sich gegen das autoritäre Regime al-Baschir. Die Demonstranten waren zu Beginn der Proteste oft Studenten. Insgesamt starben 14 Menschen, 2000 sind im Gefängnis.

Staatspräsident Umar al-Baschir[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als sich die Demonstrationen ausweiteten, kündigte al-Baschir an, dass er bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2015 nicht antreten werde. [1]Er nahm jedoch seine Aussage zurück und stellte sich im April 2015 den Präsidentschaftswahlen,[2] die er am 27. April mit 94 Prozent der Stimmen gewann.[3] Offiziell gingen 46,4 Prozent der Bürger zur Wahl, während Wahlbeobachter der Afrikanischen Union lediglich 30 bis 35 Prozent Wahlbeteiligung schätzten.[4]

Solidaritäts-Proteste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Juni 2012 organisierten im Ausland lebende Sudanesen Solidaritätsdemonstrationen in Städten wie London, Dublin, Washington, Toronto, Paris, Kairo, Neu-Delhi, Kuala Lumpur, Edinburgh, Sacramento, Canberra.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sudan: Al-Baschir verzichtet auf Wiederkandidatur. In: ORF. 21. Februar 2011, abgerufen am 21. Februar 2011.
  2. Sudan: Elections 2015 Omar al-Bashir
  3. Bashir receives congratulations from world leaders on his election victory. Sudan Tribune, 28. April 2015
  4. Khalid Abdelaziz: Sudanese President Bashir re-elected with 94 percent of vote. Reuters, 27. April 2015