Pseudosasa

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Pseudosasa
Pseudosasa japonica

Pseudosasa japonica

Systematik
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Unterfamilie: Bambus (Bambusoideae)
Tribus: Arundinarieae
Gattung: Pseudosasa
Wissenschaftlicher Name
Pseudosasa
Makino ex Nakai

Pseudosasa ist eine Bambus-Gattung der Untertribus Arundinariinae.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pseudosasa sind mittelgroße Bambus-Arten mit einer Wuchshöhe von 50 cm (Pseudosasa owatarii Pygmaee) bis 13 m (Pseudosasa amabilis). Sie bilden pro Nodie einen Zweig und haben längliche Blätter, deren Halmscheiden haften bleiben. Sie bilden Ausläufer. Eine Vermehrung ist durch Teilung der Horste oder durch Rhizom-Teilstücke möglich.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gattungsname Pseudosasa leitet sich von griechisch Pseudo = falsch und von japanisch sasa = „Bambusgras“ ab.

Japanischer Pfeilbambus (Pseudosasa japonica)

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstbeschreibung erfolgte durch Nakai Takenoshin.[1]

Die Gattung besteht aus 19 (bis 36) Arten aus dem südlichen China, dem nördlichen Vietnam, Korea und dem äußersten Süden Japans; fast alle Arten sind in China beheimatet.

Sie gliedert sich in die Untergattungen:

Untergattung Pseudosasa
Untergattung Sinicae S.L.Chen & G.Y.Sheng

Folgende Arten sind bekannt: [2]

Nicht mehr zur Gattung Pseudosasa wird gerechnet:

Quellen und weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. w3TROPICOS
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v Rafaël Govaerts (Hrsg.): Pseudosasa. In: World Checklist of Selected Plant Families (WCSP) – The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew, abgerufen am 23. August 2018.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pseudosasa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien