Public History Weekly

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Public History Weekly. The International BlogJournal
Beschreibung Fachzeitschrift
Fachgebiet Public History, Geschichtsdidaktik und Politikdidaktik
Sprache deutsch, englisch u.v.a.
Verlag De Gruyter Oldenbourg Verlag (Deutschland)
Erstausgabe 2013
Erscheinungsweise wöchentlich
Herausgeber Marko Demantowsky, Peter Gautschi, Thomas Hellmuth, Krzysztof Ruchniewicz
Weblink public-history-weekly.degruyter.com
ISSN 2197-6376

Die in München verlegte Zeitschrift Public History Weekly. The International BlogJournal (kurz PHW) ist eine geschichtswissenschaftliche und geschichtsdidaktische Fachzeitschrift, sie erscheint online im Open Access. Sie wurde 2013 im De Gruyter Oldenbourg Verlag in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule FHNW (Basel u. a.) begründet. Seit 2016 sind die Universitäten in Wrocław, Wien und die Pädagogische Hochschule Luzern weitere Partner. PHW publiziert seine Beiträge grundsätzlich multilingual (seit September 2014), durchgehend Deutsch und Englisch, immer wieder auch Französisch, Russisch, Spanisch, Türkisch usw.

Die Pionierleistung der Zeitschrift liegt vor allem in ihrer Interaktivität: Jeder Beitrag kann kommentiert werden, die jeweiligen Autoren sind angehalten, jeweils zusammenfassend zu antworten. Public History Weekly ermöglicht und fördert damit gezielt lebendige Diskussionen allen Problemen der sogenannten Public History, insbesondere auch des aktuellen Geschichts- und Politikunterrichts, der aktuellen Geschichts- und Bildungspolitik, der politischen Kultur sowie zu den Herausforderungen des Digitalen Wandels für die Geistes- und Kulturwissenschaften.

Die Erscheinungsweise ist wöchentlich, mit zwei sogenannten Initialbeiträgen am Donnerstagmorgen (8 Uhr). Als Zielgruppe der Zeitschrift wird generell eine interessierte Öffentlichkeit betrachtet, insbesondere aber auch Wissenschaftler der beteiligten Disziplinen, Lehrpersonen und Studierende.

Public History Weekly verfügt über 30 regelmäßig schreibende Stammautoren aus Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kanada, Mexiko, Polen, Österreich, Russland, der Schweiz, Südafrika, der Türkei und den USA. Zusätzlich erscheinen monatlich Initialbeiträge von Gastautoren. Dem Advisory Board gehören an Gudrun Gersmann (Köln), T. Mills Kelly (Fairfax), Claudine Moulin (Trier) und Jasmine Alinder (Milwaukee). Herausgeber sind Marko Demantowsky (Basel, geschäftsführend), Peter Gautschi (Luzern), Thomas Hellmuth (Wien) und Krzysztof Ruchniewicz (Breslau).

Ein besonderes Merkmal ist das Ressort "Wilde 13", in dem in regelmäßigen Abständen (ursprünglich in jeder 13. Woche) ein Überraschungsgast publiziert, der nicht dem engeren Kreis der Stammautoren aus der Public History angehört.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marco Zerwas: Public History Weekly. Eine neue Zeitschrift. In: Schulblatt AG/SO (2014) 1, S. 33.
  • ders.: Public History in der Schule. Unterricht in der Allgegenwart von Geschichte. In: Geschichte lernen (2014) H. 159/160, S. 92f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]