Puschkin-Medaille

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Vorderseite Puschkin-Medaille
Rückseite Puschkin-Medaille

Die Puschkin-Medaille (russisch медаль Пушкина) ist eine staatliche Medaille Russlands.

Zweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Puschkin-Medaille wird verliehen „für Verdienste im Bereich der Kultur, der Aufklärung, der Geisteswissenschaften, der Literatur und Kunst, für einen großen Beitrag zum Studium und zum Erhalt des kulturellen Erbes, zur Annäherung und zur wechselseitigen kulturellen Bereicherung der Nationen und Völker“.

Geschaffen wurde die Auszeichnung am 9. Mai 1999 durch den ersten Präsidenten der Russischen Föderation, Boris Jelzin.

Beschreibung der Medaille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Puschkin-Medaille ist aus massivem Silber. Sie hat eine runde Form mit einem Durchmesser von 32 mm mit gewölbtem Rand auf beiden Seiten. Auf der Vorderseite prangt in der Mitte die Unterschrift von Alexander Puschkin als Relief, darunter die Nummer der Medaille. Die Rückseite der Medaille trägt das Profil des russischen Nationaldichters Puschkin, ein Selbstbildnis aus dem Jahre 1823.

Die Medaille wird getragen an einem 24 Millimeter breiten blauen Band aus Moiré-Seide mit einem goldenen Längsstreifen, dessen Breite 2,5 mm beträgt und vom rechten Rand des Bandes 5 Millimeter entfernt ist.

Nicht zu verwechseln ist die staatliche Puschkin-Medaille der Russischen Föderation mit:

  • dem Alexander-Puschkin-Preis für Schriftsteller, die in russischer Sprache publizieren, der von der Alfred Toepfer Stiftung verliehen wurde (1989–2005),[1]
  • dem Puschkin-Preis der Russischen Akademie der Wissenschaften (1881–1990),[2]
  • der Puschkin-Medaille der Internationalen Assoziation der Lehrkräfte für russische Sprache und Literatur MAPRYAL (seit 1979).[3]

Medaillen-Träger im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland:

Österreich:

Schweiz:

Liechtenstein:

Insgesamt wurden von 1999 bis Dezember 2012 754 Puschkin-Medaillen verliehen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander-Sergejewitsch-Puschkin-Preis
  2. Pushkin Prize in der englischsprachigen Wikipedia
  3. Pushkin Medal (Медаль А.С. ПУШКИНА)
  4. Interview mit Schlögel. In: Der Spiegel. Nr. 19, 2014 (online).
  5. a b c d e RIA Novosti, 8. November 2006
  6. a b RIA Novosti, 6. April 2006
  7. Ein russischer Orden für Werner Stauffacher. Tagesanzeiger
  8. RIA Novosti, 23. August 2007