Raimund Nowak

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Raimund Nowak (* 1955 in Bad Bevensen) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raimund Nowak war von Mai 2003 bis Januar 2009 Landesvorsitzender der niedersächsischen Grünen. Von 1986 bis 2001 engagierte sich Raimund Nowak in der Kommunalpolitik im Landkreis Uelzen. Er war Vorsitzender der grünen Fraktionen im Rat der Stadt Uelzen und im Kreistag. Von 1996 bis 2002 saß er im Verwaltungsrat der Sparkasse Uelzen und leitete den Umweltausschuss der Stadt Uelzen.

Nowak initiierte eine Beteiligung Uelzens an der Weltausstellung EXPO 2000 und realisierte mit einem Trägerverein das Projekt Bahnhof 2000 Uelzen – Umwelt- und Kulturbahnhof. Dieses Vorhaben ist insbesondere wegen der Beteiligung des Künstlers Friedensreich Hundertwasser bekannt geworden. Seit 2005 ist Nowak Ehrenvorsitzender des Vereins Bahnhof 2000 Uelzen, der die kulturellen und touristischen Belange des Hundertwasserbahnhofs pflegt.

In der Landespolitik engagierte sich der seit 2002 in Hannover lebende Raimund Nowak insbesondere in der Europa- und Kommunalpolitik. So wurde im Jahr 2004 der erste grenzüberschreitende Regionalverband zwischen niedersächsischen Kreisverbänden und der niederländischen Schwesterpartei GroenLinks gegründet. Die Kampagne Stadt, Land, Grün ist eine beispielhafte Landesinitiative zur Koordinierung der kommunalpolitischen Aktivitäten, die von Nowak initiiert wurde.

Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit legte Nowak in die interkulturelle Öffnung der Partei. Er ist Mitinitiator einer Diversity-Initiative der niedersächsischen Grünen die sich gezielt an Menschen mit einem Zuwanderungshintergrund richtet und Gründungsmitglied des Festivals der Philosophie Festival der Philosophie.

Raimund Nowak übte das Amt des Landesvorsitzenden ehrenamtlich aus. Beruflich leitet er seit 2007 die Grundsatzabteilung im Büro des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Hannover. Von Juni 2009 bis September 2020 war Raimund Nowak Geschäftsführer der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Diese Gesellschaft wird von Kommunen, dem Land Niedersachsen, Hochschulen und Unternehmen getragen. Ziel ist u. a. die Initiierung von innovativen Kooperations-Projekten in den Bereichen Mobilität und Talentgewinnung.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]