Ralf Ptak

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Ralf Ptak (* 16. Juli 1960 in Kiel) ist ein promovierter Wirtschaftswissenschaftler und Akademischer Rat für Allgemeine Volkswirtschaftslehre an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Er ist zudem Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Memorandum-Gruppe) und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von attac.[1] Seine Arbeitsschwerpunkte sind Ökonomische Theoriegeschichte, Sozial- und Bildungspolitik sowie Rechtsextremismus.

Ptak wuchs in Kiel auf und absolvierte eine Lehre als Maschinenschlosser. Nach Tätigkeiten als Facharbeiter und Betriebsrat nahm er Anfang der 1990er Jahre ein Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg auf und schloss dieses 1996 als Diplom-Sozialökonom ab. Er schrieb seine Dissertation zum Thema Vom Ordoliberalismus zur Sozialen Marktwirtschaft. Stationen des Neoliberalismus in Deutschland und wurde 2004 promoviert.

Aktuell ist er als Wirtschaftswissenschaftlicher Referent für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt tätig.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mehr und bessere Bildung durch Markt und Wettbewerb? Thesen zur politischen Ökonomie der aktuellen Bildungsdebatte, in: I. Lohmann/S. Mielich/F. Muhl/K.-J. Pazzini/L. Rieger/E. Wilhelm (Hrsg.), Bielefeld: [transcript] 2011, S. 105–120, ISBN 978-3-837-61751-1
  • Neoliberalismus. Analysen und Alternativen, Christoph Butterwegge/Bettina Lösch/Ralf Ptak (Hrsg.), Wiesbaden: VS-Verlag 2008, ISBN 978-3-531-15186-1
  • Kritik des Neoliberalismus, Christoph Butterwegge/Bettina Lösch/Ralf Ptak, Wiesbaden: VS-Verlag, 2., verbesserte Auflage 2008, ISBN 978-3-531-15809-9
  • Vom Ordoliberalismus zur Sozialen Marktwirtschaft. Stationen des Neoliberalismus in Deutschland. Opladen: Leske + Budrich Verlag, 2004. ISBN 3-8100-4111-4
  • Wollt ihr den totalen Markt? Der Neoliberalismus und die extreme Rechte, Herbert Schui/Ralf Ptak/Stephani Blankenburg/Günter Bachmann/Dirk Kotzur, Knaur, München 1997

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates. In: Attac. Abgerufen am 13. Juli 2018.