Ray Bryant

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Raphael „Ray“ Bryant (* 24. Dezember 1931 in Philadelphia, Pennsylvania; † 2. Juni 2011 in New York City[1]) war ein US-amerikanischer Pianist des Modern Jazz.

Leben[Bearbeiten]

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Der jüngere Bruder von Tommy Bryant und Onkel von Kevin und Robin Eubanks begann seine musikalische Karriere Ende der 1940er Jahre mit Tiny Grimes. Seit 1953 war er Hauspianist des Labels Blue Note Records in Philadelphia, wo er Aufnahmen u. a. mit Charlie Parker, Miles Davis und Lester Young einspielte. 1955 nahm er mit der jungen gemäßigten Betty Carter zusammen auf. 1955 wirkte er an dem Prestige-Album Miles Davis and Milt Jackson Quintet/Sextet (zusammen mit Jackie McLean, Percy Heath und Art Taylor) mit. 1956/57 war er Begleiter von Carmen McRae; 1957 entstanden auf dem Newport Jazz Festival Aufnahmen mit Coleman Hawkins und Roy Eldridge.

1959 übersiedelte Bryant nach New York City, wo er mit Sonny Rollins, Charlie Shavers und Curtis Fuller arbeitete und bald ein eigenes Trio leitete; später lebte und arbeitete er in Toronto. Er trat regelmäßig auf internationalen Festivals auf und hat eine große Anzahl von Alben eingespielt. Populäre Erfolge wurden Titel wie „Little Susie“ und „Cubano Chant“. Der „Cubano Chant“ wurde von ihm beispielsweise mit den Jazz Messengers auf dem Album Drum Suite eingespielt.

Stilistisch ist sein vornehmer, immer gewählter Swing im Rhythmus hervorzuheben, sowie seine feine Melodiebildung in den Soli. Allmusic hebt noch sein unbegleitetes Bluesspiel hervor.[2] Ray Bryant kombiniert in seinem Spiel Elemente des Blues, Boogie-Woogie, Gospel, und sogar Stridepiano, er beherrscht den Bebop und sein Stil wird als „soulful“ bezeichnet[2], seine Aufnahmen aus der Mitte der 1950er Jahre nehmen auch schon die Erfolge dieser Richtung um etwa zehn Jahre vorweg.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Nachruf in The New York Times
  2. a b Allmusic

Weblinks[Bearbeiten]