Rebekka Kricheldorf

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Rebekka Kricheldorf (* 9. Oktober 1974 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Dramatikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rebekka Kricheldorf wuchs in Freiburg auf. Nach dem Abitur studierte sie an der Humboldt-Universität Berlin Romanistik (1995–1997) und absolvierte den Studiengang szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin (1998–2002).

Sie schrieb Auftragswerke für das Staatstheater Stuttgart, das Theater am Neumarkt Zürich, das Staatstheater Kassel und für Deutsches Theater Berlin; 2004 war sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, von 2009 bis 2011 am Theaterhaus Jena, wo sie auch als Dramaturgin und Mitglied der künstlerischen Leitung tätig war.

Mit ihren Stücken Die Ballade vom Nadelbaumkiller, Alltag & Ekstase und Fräulein Agnes wurde sie 2005, 2014 und 2018 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Kricheldorf darf die achte Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik an drei Montagabenden im Juni und Juli 2019 an der Universität des Saarlandes gestalten.[1]

Rebekka Kricheldorf lebt in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schade, dass sie eine Hure war (nach ’Tis Pity She's a Whore von John Ford). UA 28. Februar 2002 Zürich (Theater am Neumarkt; Regie: Simone Blattner)
  • Weiße Teufel (nach The White Devil von John Webster). UA 23. März 2007 Bonn (Theater)

Vertonungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rebekka Kricheldorf: Alltag & Ekstase. Vollständiger Abdruck des Stücks. In: Theater heute, Jahrgang 55, Heft 3, 2014, Beilage, ISSN 0040-5507, S. 1–15.
  • Rebekka Kricheldorf: Homo Empathicus. Vollständiger Abdruck des Stücks. In: Theater heute, Jahrgang 56, Heft 1, 2015, Beilage, ISSN 0040-5507, S. 1–11.
  • Christine Wahl: "Ich will nicht subtil sein!" Ein Porträt der Autorin Rebekka Kricheldorf. In: Theater heute, Jahrgang 55, Heft 3, 2014, ISSN 0040-5507, S. 30–33.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Humor als Werkzeug“, nachtkritik.de vom 27. März 219, abgerufen 30. März 219
  2. Stolperabend in Süddeutsche Zeitung vom 28. November 2012, Seite 12
  3. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 8. Januar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.theaterheidelberg.de Spielplan des Theaters, abgerufen am 4. Januar 2015.
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 21. April 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschestheater.de Seite des Theaters zur Aufführung, abgerufen am 20. April 2014.
  5. http://www.dt-goettingen.de/stueck/homo-empathicus/ Spielplan des Theaters, abgerufen am 23. November 2014.