Rogfast

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Rogfast
Rogaland Schnellverbindung
Rogfast Rogaland Schnellverbindung
Übersichtskarte Rogfast
Nutzung Unterwasser-Straßentunnel
Verkehrsverbindung RandabergBokn
Ort Rogaland, Norwegen
Länge 27 kmdep1
Anzahl der Röhren 2
Größte Überdeckung 392 m
Bau
Bauherr Statens vegvesen
Baukosten 16,6 Mrd. Kronen
Baubeginn 4. Januar 2018
Fertigstellung 2026Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren (geplant)
Lage
Rogfast (Rogaland)
Red pog.svg
Red pog.svg
Koordinaten
Randaberg 59° 0′ 49″ N, 5° 36′ 5″ O
Bokn 59° 12′ 1″ N, 5° 25′ 23″ O

Rogfast ist ein im Bau befindlicher Unterwasser-Straßentunnel zwischen den norwegischen Gemeinden Randaberg (nördlich der Stadt Stavanger) und Bokn im norwegischen Bezirk Rogaland. Der Hauptteil von Rogfast ist der 26,7 Kilometer lange Boknafjordtunnel, der zum längsten Unterwassertunnel der Welt werden wird; er wird 392 Meter unter dem Meeresspiegel verlaufen. Zum Projekt gehört auch eine Anschlussverbindung zur Inselgemeinde Kvitsøy. Die Kosten des Projekts werden auf 16,8 Mrd. Kronen (rund 1,73 Mrd. Euro) geschätzt (Stand: August 2018).[1]

Der Bau des Tunnels begann am 4. Januar 2018, nachdem das norwegische Parlament es im Mai 2017 genehmigt hatte; der Bau soll in den Jahren 2025/26 abgeschlossen sein.[2] Rogfast wird Teil der Europastraße E39 entlang der Westküste Norwegens sein und ist das erste große Vorhaben innerhalb des Projekts, das einen Ersatz aller Fährverbindungen auf der E39 zwischen Kristiansand und Trondheim vorsieht.[3]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rogfast ist eine Abkürzung für die norwegischen Bezeichnung „Rogaland fastforbindelse“, was mit „Rogaland Schnellverbindung“ übersetzt werden kann.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fakta (Norwegisch) Statens vegvesen. Abgerufen am 3. Dezember 2018.
  2. Marthe S. Lien: I dag starter byggingen på gigantprosjektet til 16,8 milliarder (Norwegisch) 4. Januar 2018. Abgerufen am 3. Dezember 2018.
  3. Ola Myrset: Oppstart for kjerneboring i Boknafjorden (Norwegisch) Abgerufen am 3. Dezember 2018.