Roland Schefferski

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Roland Schefferski (* 1956 in Kattowitz, Polen) ist ein deutsch-polnischer Objekt- und Installationskünstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schefferski besuchte von 1971 bis 1976 das Gymnasium für Bildende Künste in Breslau/Wrocław, Polen. Anschließend studierte er von 1976 bis 1981 Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste (jetzt Akademie der Bildenden Künste) in Breslau. 1984 siedelte er nach West-Berlin über. 1989 gründete er im Rahmen eines eigenen Kunstprojekts das bis 1991 bestehende Kunstmagazin WEAST, dessen Mitherausgeber er war und das internationale Beachtung fand (u.a. in der Sammlung des Museum of Modern Art, New York). 1986 erhielt er den Ersten Preis der Internationalen Ausstellung für Miniaturkunst in Toronto, 2000 den Lovis-Corinth-Förderpreis der Künstlergilde Esslingen. Schefferski lebt und arbeitet in Berlin.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schefferski arbeitete anfangs als Maler, Zeichner und Bildhauer. Zu Beginn der achtziger Jahre wandte er sich der Objektkunst zu und konzentrierte sich schließlich auf Environments und Installationen. Darüber hinaus bewegt er sich in parallel realisierten Aktionen und Interventionen im Bereich verschiedener Medien und passt seine Konzepte an die Spezifik der Orte an, an denen er seine Arbeiten präsentiert. Sein künstlerisches Interesse gilt eher dem Prozess als der Produktion. Ihn interessiert die Idee einer übergreifenden, an jedem Ort realisierbaren Kunst. Er setzt Kunst als Mittel der Kommunikation ein und lässt sie außerhalb ihrer herkömmlichen Orte als temporäre, unerwartete Eingriffe im Grenzbereich zum Alltag stattfinden. Diese Eingriffe erscheinen im alltäglichen Kontext beiläufig und marginal, entfalten dadurch aber ihre subtile künstlerische Wirkung.

Noch während seines Studiums begann er sich für „marginale Aktivitäten“ im öffentlichen Raum zu interessieren. Er beteiligte sich am Zusammentragen von Gegenständen, die von Benutzern einer Telefonzelle (1981-1983) als Spuren alltäglicher Aktivität hinterlassen wurden, und dokumentierte diese. Alleine oder unter Beteiligung anderer schuf er ähnliche prozesshaften Arbeiten wie Space Identification (1981-1984) oder Unity and Duality (1983-1985) und die Türinstallation an einer Berliner Galerie (1988-90). Die Aktionen zur Spurensicherung erhielten den Oberbegriff Registration of a Thrown-away Reality. Unter diesem Titel fand auch seine erste Einzelausstellung in Toronto statt. Nach den in der ersten Hälfte der achtziger Jahre entstandenen Collagen, Objekten und Assemblagen schuf er eine Serie von Schattenreliefs auf der Basis menschlicher Schatten-Umrisse (1987-1990).

Seit Anfang der neunziger Jahre beschäftigt er sich mit sorgfältig ausgesuchten Objekten des täglichen Lebens, die ihm als Auslöser für Erinnerung und Assoziationen dienen, entkleidet sie von allen erzählerischen Details, schneidet Teile aus ihnen heraus und provoziert so neue Denkprozesse. Durch ihre partielle Zerstörung und Entfremdung bietet er sie dem Betrachter als Bausteine des kollektiven Gedächtnisses an. Mit der Installation Wiedergewonnen aus dem Gedächtnis begann Schefferski 1993 einen neuen Werkzyklus mit dem Titel Sedimente. Dabei bewahrte er in verschiedenen Objektinstallationen fragmentierte Porzellan- oder Fayencescheiben mit eingebrannten Fotografien in wassergefüllten Behältern auf. Die zerbrochenen Fotos erinnerten an Reliquien oder biologische Präparate, die vor weiterer Zerstörung geschützt und für kommende Generationen „aufbewahrt“ werden sollen. Identität, vergessene Spuren und Bildsymbole der Geschichte gehören damit zu den wichtigsten Motiven seiner Kunst. Es entsteht eine Atmosphäre der Reflexion, Einfachheit und Stille. Viele seiner Arbeiten richten sich an die Sensibilität und Phantasie des Betrachters.

In dem Werkzyklus der Ausgelöschten Bilder thematisierte Schefferski 1997-98 den Verdrängungsprozess, der in Deutschland nach dem Ende des Nationalsozialismus stattfand. Angesammelte Gegenstände in einem Trödelladen wurden zu stummen Resultaten der Vergangenheit, die nur das Bewusstsein wieder aktivieren kann. Aus alten Fotografien entfernte Schefferski die Motive, deren Inhalte er auf einen schmalen verbleibenden Rand reduzierte. Ähnlich verfuhr er in dem Werk Proletaryat (1998) mit alten polnischen Geldscheinen und im Jahr 2000 in Warschau mit Plakaten in seiner Werbekampagne für Berlin. Mit fünfzig Plakatwänden, die er in Warschau aufstellen ließ, lud er die Betrachter dazu ein, ihre Vorurteile gegenüber den Deutschen zu revidieren und ihre inneren Vorstellungen durch neue erfahrbare Bilder zu ersetzen. Jedes der großformatigen Plakate, auf denen nur die Ränder offizieller PR-Bilder der deutschen Hauptstadt stehen blieben, trug die Überschrift Mach Dir Dein eigenes Bild von Berlin.

Die erste Arbeit aus dem ebenfalls 2000 begonnenen Zyklus Empty Images wurde nach der Zeitungsvorlage Los Angeles Times, Friday, August 4, 2000 benannt. In den folgenden Arbeiten schnitt Schefferski Fotografien aus Zeitungen heraus und ließ als Spur nur einen farbigen Rand zurück. Das Medium der Zeitung wurde so zu einer der Realität entnommenen Probe, die feinen Eingriffen unterzogen wird, um die unklare Situation zwischen den von den Medien vorgegebenen Bildern und unseren eigenen Vorstellungen zu reflektieren. Es interessiert ihn, wie Fotografien und mediale Bilder unsere Welt konstruieren und welchen Sinn sie ihr geben. Er demontiert unsere Sichtweise der Realität und stellt uns auf die Probe, indem er fragt, ob wir noch in der Lage sind, uns ein eigenes Bild von der Welt zu machen.

Kunst, die sich aus dem Kontext ihrer jeweiligen Umgebung heraus definiert, schuf er mit dem Werkzyklus aus Kleidungsstücken unter dem Titel Berliner (2000-2009). Im Zentrum für Zeitgenössische Kunst im Ujazdowski-Schloss in Warschau lud er die Besucher der Ausstellung Artpool Berlin dazu ein, in der Garderobe die eigene Oberbekleidung gegen Jacken, Sakkos und Mäntel einzutauschen, die er selbst „markiert“ hatte, und mit ihnen diverse im Kunstzentrum stattfindende Ausstellungen zu besichtigen. Diese Kleidungsstücke hatte der Künstler durch das Aufbringen gezeichneter und gestickter Silhouetten real existierender Personen aus Berlin zu Trägern einer emotionalen Mitteilung umgewandelt. Es kam zu einer symbolischen Interaktion zwischen den Personen, die die Kleidung trugen und den in den Silhouetten porträtierten Menschen.

Seine Experimente der achtziger Jahre im öffentlichen Raum inspirierten ihn während des vergangenen Jahrzehnts immer häufiger, seine Werke außerhalb des institutionellen Kunstbetriebs anzusiedeln. Das führte dazu, dass seine Arbeiten mitunter nicht als Kunst wahrgenommen wurden oder sogar für Empörung sorgten, weil sie der gängigen Vorstellung von Kunst nicht entsprachen. So bestand das 1999 realisierte Projekt Bildertausch lediglich darin, den jeweiligen „Wandschmuck“ aus der Wohnung einer Polin in Słubice gegen Bilder, Fotografien und Plakate einer Deutschen in Frankfurt/Oder auszutauschen. Mit diesem Eingriff in die persönliche Sphäre stellte er beide Frauen auf die Probe und ließ sie in den eigenen vier Wänden „das Fremde“ ertragen. 1997/98 gab der Künstler einige seiner Arbeiten in einem Berliner Secondhand Shop, 1998 in einem Danziger Antiquitätengeschäft in Kommission und verwischte damit endgültig die Grenze zwischen Museal-Historischem und zeitgenössischer Kunst, zwischen verkäuflichem Kunstobjekt und intellektueller Einmischung. Absichtlich „verlor“ er (2005) bei Spaziergängen an der deutsch-polnischen Grenze bei Frankfurt (Oder) und Słubice und in der Innenstadt von Warschau (2009) speziell zu diesem Anlass geprägte Münzen, um bei den Findern ein Gefühl der Verunsicherung über den vermeintlich wertvollen Fund auszulösen. Wichtig waren dabei jedoch nicht die Münzen selbst, sondern die auf ihnen befindlichen Botschaften: Das betrifft dich (2005) und (Money) isn´t everything?

Seit 1998 lädt der Künstler Passanten zur Teilnahme an von ihm spontan organisierten Gesprächen ein, unter anderem auf einem Donauschiff am ehemaligen Grenzübergang in Štúrovo-Esztergom (2002) oder auf einer Straße in Berlin-Neukölln (2006). Er installierte seine Arbeiten in gläsernen Fahrstühlen, Wohnungen, Läden, aber auch in freier Natur in Schloss-, Bauern- und Schrebergärten (Brandenburg 2006, 2008, 2009). Für ihn stellt sich damit immer wieder aufs Neue die Frage, ob seine Kunst für sich selbst stehen und in einen Dialog mit einer Welt treten kann, die voller Geschichten, Erwartungen und Projektionen ist. Sein Grenzgängertum zwischen der Welt der Kunst und den Schauplätzen des täglichen Lebens mit ihrer persönlichen und menschlichen Ebene ist für ihn zum zentralen Aspekt seiner künstlerischen Arbeit geworden. Er ist auf der Suche nach Antworten darauf, was den Zustand unserer „Realität“ ausmacht, und auf der Suche nach der Beziehung der Kunst zu dieser Realität.

Einzelausstellungen und Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1987 WARTERAUM, Galerie Paranorm, Berlin; REGISTRATION OF A THROWN-AWAY REALITY, Galerie Del Bello, Toronto
  • 1988-89 DIE TÜRINSTALLATION, Galerie Paranorm, Berlin
  • 1991 NIEOBECNI, Galerie Mlodych, Warschau
  • 1992 VERGEGENSTÄNDLICHUNG, Galerie Franz Mehring, Berlin
  • 1993 HABSELIGKEITEN, Galerie Weber, Münster
  • 1994 WIEDERGEWONNEN AUS DEM GEDÄCHTNIS, Konzept Museum Galerie, Berlin
  • 1995 BETWEEN DOING AND LETTING THINGS HAPPEN, Mü-Terem Kiallito, Budapest
  • 1997 TO EXTRACT SENSE FROM THE SURROUNDINGS – SOME QUESTIONS ABOUT WHAT ART IS OR COULD BE, Galerie für zeitgenössische Kunst - Wyspa, Danzig/Gdansk; FRAMMENTI, Galerie Studioventicinque, Mailand; INSERTING BLANK SPACES, Zentrum für zeitgenössische Kunst - Ujazdowski Schloss, Warschau
  • 1997-98 AUSGELÖSCHTE BILDER, David Kirbys Secondhand Laden, in Zusammenarbeit mit Künstlerhaus Bethanien, Berlin
  • 1998 FRAGMENTARYCZNOSC PAMIECI, in Zusammenarbeit mit Zentrum für zeitgenössische Kunst - Łaznia, Danzig/Gdańsk
  • 2000 GESCHEHNISSE DIE UNBENANNT BLEIBEN, Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg; MACH DIR DEIN EIGENES BILD VON BERLIN, Billboardskampagne im Rahmen der Berlintage, Warschau
  • 2002 WIARA, NADZIEJA, MILOSC, Galeria Zewnetrzna AMS, in mehreren Großstädten in Polen; WAS IST HIER LOS? im Rahmen der LinzFestTage, Linz; SCHRÖPFEN, Galerie Voxxx, Chemnitz
  • 2003 INWENTARYZACJA – BESTANDSAUFNAHME, Lebuser Landesmuseum, Grünberg/Zielona Gora, Polen; CAFÉ OTTO, Galerie Kryptische Konzepte, Berlin; BOTSCHAFTEN, Russisches Haus, Berlin
  • 2005 FRAGMENTE / FRAGMENTY, Schloss Bröllin, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
  • 2006 NEW(S)PAPERS, Galerie Der Ort, Berlin
  • 2007 EMPTY IMAGES, Ermland-Masuren Museum, Allenstein/Olsztyn, Polen; EMPTY IMAGES, Zentrum für zeitgenössische Kunst - Laznia, Danzig/ Gdansk
  • 2009 reKONSTRUKTION, Pomonatempel, Potsdam

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990 CETERUM CENSEO, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
  • 1991 HOW TO ORGANISE THIS WORLD, Nationalmuseum, Warschau
  • 1992 HAUSGEIST, Galerie der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin
  • 1993 MY HOME IS YOUR HOME, CONSTRUCTION IN PROCESS IV, Lodz, Polen
  • 1994 SCHATTENSPRUNG – 11 KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER AUS BERLIN, Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Ujazdowski Schloss, Warschau; IMAGINÄRES HOTEL, Buntgarnwerke - Kunsthalle Elsterpark, Leipzig
  • 1995 ART-REALITY FESTIVAL, Central Exhibition Hall, Manege, St. Petersburg; RETROperSPECTIVE, Galerie 21, mit Alexander Koretzky, St. Petersburg
  • 1996 ZUHAUSE IN DER FREMDE – POLNISCHE KÜNSTLER IN DEUTSCHLAND 1991-1996, Willy-Brandt-Haus, Berlin; DISPLACEMENT– THIS PLACEMENT, Galeria Wyspa, Gdansk
  • 1997 ZEICHEN, LINIEN, SCHATTEN, TangStation, Berlin; ZEITRISS, Johnson & Johnson Fine Arts, Berlin; COLLECTION OF POLISH CONTEMPORARY ART FOR THE MILLENNIUM OF GDANSK, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Łaznia, Gdansk, Polen
  • 1998 ZWISCHEN GESTE UND DISKURS, Galerie des Polnischen Kulturinstituts, Berlin; WHERE ARE YOU FROM? RAUMA BIENNALE BALTICUM, Rauma Art Museum, Rauma, Finnland; II. INTERNATIONALES FESTIVAL EXPERIMENTELLER KUNST UND PERFORMANCE, Central Exhibition Hall-Manege, St.Petersburg; EIN GESPRÄCH / UNA DISCUSSIONE / ROZMOWA, Studioventicinque, Mailand
  • 1999 INTERIM, Mecklenburgisches Künstlerhaus, Schloss Plüschow, Deutschland; DAS NEUE POLNISCHE KULTURINSTITUT, Haus Schwarzenberg, Berlin; ZEITWEISE ÖFFENTLICH / CZASOWO OTWARTE, Frankfurt (Oder) / Słubice; METAMORPHOSES – DRAWING FROM VARIOUS CONTEXTS, L-Galerija, Moskau
  • 2000 EIN GESPRÄCH / ROZMOWA, Collegium Polonicum, Słubice, Polen; LA DOLCE VITA – INNER SPACES FESTIVAL, Internationales Kunstzentrum, Poznan; INTERIM, Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg; ARTPOOL BERLIN, Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Ujazdowski Schloss, Warschau; DURCHREISE – PERFORMANCE, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
  • 2001 TO BEGIN WHERE WE ARE, mist Jim McAninch, Beyond Baroque Gallery, Los Angeles; DOSWIADCZENIA, Galerie für zeitgenössische Kunst - Awangarda, Breslau/Wrocław
  • 2002 TALKING THE CITY, Transpublic, Linz; (UN)SICHTBAR LEBEN, Kunst- und Medienzentrum Adlershof, Berlin; INTERPOLATION, Art-On, Club, Berlin; AQUARIA, Kunstsammlungen, Chemnitz und Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz
  • 2003 EIN GESPRÄCH / ROZMOWA, Lebuser Landesmuseum, Grünberg/Zielona Gora, Polen; ART IN THE CITY, Staatliche Kunstgalerie Zacheta, Warschau; Galerie für zeitgenössische Kunst - Bunkier Sztuki, Krakau; Galerie für zeitgenössische Kunst - Awngarda, Breslau/Wrocław; MEMORY OF SHOAH – CONTEMPORARY REPRESENTATION, Łodz; DIALOG LOCI – BASTION DER KUNST, Kostrzyn, Polen; OUTDOOR GALERIE AMS, Polnisches Institut, Berlin
  • 2004 KUNST IN DER STADT – KULTURTAGE DER EZB, Frankfurt am Main; DIALOG LOCI – BASTION DER KUNST, Kostrzyn, Polen; RETURN TO SENDER, + Jim McAninch, Galerie Zero, Berlin; OUTDOOR GALLERY AMS 1998-2002, Galerie für zeitgenössische Kunst Arsenal, Posen/Poznan; THE SAME PROCEDURE AS EVERY YEAR, Galerie Zero, Berlin
  • 2005 SLUBFURT CITY – AT THE BORDER OF TWO COUNTRIES…, Frankfurt (Oder) / Słubice; L’ART DANS LA VILLE / LA POLOGNE SUR LES MURS, Galerie Espace L, Boulogne Billancourt, Frankreich; TO CONTINUE EVERYWHERE WE GO, mit Jim McAninch, Galerie Entropia, Breslau/Wrocław
  • 2007 IN OUT FESTIVAL, Zentrum für zeitgenössische Kunst, - Laznia, Gdansk; 4 ART – CONDENSED ART, Studio - T, Berlin
  • 2006 AN DIE ARBEIT, Schlossgarten, Steinhöfel, Brandenburg, Deutschland; GESPRÄCH IM GRÜNEN BEREICH, Berlin
  • 2008 BLÜHENDE LANDSCHAFTEN, Zempow, Brandenburg, Deutschland; ENTOPIA – HARMONIA MIASTA, GalerieWozownia, Thorn/Torun, Polen; TRANSLATE: THE IMPOSSIBLE COLLECTION, Instytut Sztuki, Gdansk; KRAJ – THE WORKS OF ARTISTS OF POLISH ORIGINS, Galerie für zeitgenössische Kunst, Opole; STOFFWECHSEL, Galerie Der Ort, Berlin
  • 2009 MONEY FOR NOTHING – PASSENGERS FESTIVAL, Warschau; A CONVERSATION – THE BEGINNING, mit Monika Weiss, Kunstzentrum Galeria EL, Elbing/Elbląg, Polen; BORDERS, Concent Art, Berlin; WIR BERLINER, Märkisches Museum, Berlin

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artikel in Büchern, Katalogen und Zeitschriften (deutsch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jens Pepper: Roland Schefferski, in: artist - kunstmagazin, Nr. 9/1991, Bremen S. 18-19
  • Eva Baumgart: Limited Area, in: I Tascabili dell'Arte, Herausgeber: Edizioni Ezio Pagano, Bagheria/Palermo 1992, S. 5-7
  • Peter Funken: Habseligkeiten, in: Arte Factum – Zeitschrift für aktuelle Kunst in Europa, Nr. 49/93, Antwerpen, S. 49
  • Joachim Kettel: Roland Schefferski, in: Imaginäres Hotel - Katalog, Herausgeber: IGBK Bonn 1994, S. 43-47
  • Eckhart Gillen: Transitraum der Erinnerung - ein imaginäres "Berliner Zimmer" in Warschau, in: Schattensprung - Katalog, Herausgeber: Museumspädagogischer Dienst, Berlin 1995, S. 66-71
  • Peter Funken: Where are you from? in: Kunstforum International, Bd. 144/1998, Ruppichteroth, S. 405-406
  • Peter Funken: Ausgelöschte Bilder, in: neue bildende kunst, 1/98 Februar - März, Berlin, S. 52-53
  • Christoph Rasch: Identitäten im Umbruch, in: Interim - Katalog, Herausgeber: Mecklenburgisches Künstlerhaus - Schloss Plüschow, Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1999, S. 68-71
  • Marianna Michalowska: Es bleibt also immer ein Schatten, ein letzter Stein, eine Zeichnung, in: Ausstellung des Preisträgers zum Lovis-Corinth-Preis 2000 - Katalog, Herausgeber: Künstlergilde, Esslingen 2000, S. 16-23
  • Peter Funken: Auch der Hölle den Rücken zukehren..., in: Ausstellung des Preisträgers zum Lovis-Corinth-Preis 2000 - Katalog, Herausgeber: Künstlergilde, Esslingen 2000, S. 34-37
  • Beata Frydryczak: Zwischen Spur und Geste, in: Ausstellung des Preisträgers zum Lovis- Corinth-Preis 2000 - Katalog, Herausgeber: Künstlergilde, Esslingen 2000, S. 7-10
  • Christoph Rasch: Enklawa - Enklave, in: Dialog Loci - Bastion der Kunst - Katalog, Herausgeber: Urban Art, Berlin 2004, S. 77-79
  • Christoph Rasch: Es siegt das Bedürfnis nach Schönheit, in: Inwentaryzacja – Bestandsaufnahme, Katalog, Herausgeber: Lebuser Landesmuseum, Grünberg/Zielona Gora 2005, S. 115-126
  • Leszek Kania: Gedächtnis der Gegenstände, in: Inwentaryzacja – Bestandsaufnahme, Katalog, Herausgeber: Lebuser Landesmuseum, Grünberg/Zielona Gora 2005. S. 65-70
  • Beata Frydryczak: Eine Bestandsaufnahme wiedergewonnener Dinge, in: Inwentaryzacja – Bestandsaufnahme, Katalog, Herausgeber: Lebuser Landesmuseum, Grünberg/Zielona Gora 2005. S. 99-114
  • Leszek Kania: Künstler des Dialogs, in: Pro Libris 4 (13) 2005, Grünberg/Zielona Gora. S. 17-21, Herausgeber: Instytut Promocji Kultury, Warschau. S. 56
  • Michael Haerdter: Roland Schefferski – ein deutsch-polnischer Grenzgänger, in: Amphibische Zonen – Künstler, Künste und Kulturen, Herausgeber: Kulturpolitische Gesellschaft, Bonn 2005. S. 142-148
  • Christoph Rasch: Roland Schefferski & Jim McAninch, Return to Sender – Objekte und Dokumente eines künstlerischen Dialogs, in: Zero 2003 – 2009, Katalog, Herausgeber: Galerie Zero Berlin 2009. S. 12
  • Peter Funken: Wir Berliner! in: Kunstforum International, Bd. 197/2009, Ruppichteroth. S. 321-322

Artikel in Büchern, Katalogen und Zeitschriften (englisch und polnisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Funken: Roland Schefferski, in: Artforum International, Februar, vol. XXXIII, no. 6, 1995, New York, S. 100-101
  • Beata Frydryczak: Currency Aesthetically Recorded, in: Exit - New Art in Poland, nr 4 (28)1996, Warschau, S. 1344-1345
  • Beata Frydryczak: Jadwiga’s Room, or Between the Trace and the Gesture (About the Art of Roland Schefferski), in: Magazyn Sztuki –Art Magazine Quarterly, Nr.11 (3/96) Danzig/Gdansk, S. 123-129
  • Christoph Rasch: A mosaic of memories from the historical remains collected by Roland Schefferski, in: Mare Articum - the Baltic Art Magazine, Issue 1-2 [4], Herausgeber: Wydawnictwo 13 Muz, Stettin/Szczecin 1999, S. 54-57
  • Ulrich Clewing: Possibilities of History - The Work of Roland Schefferski, in: The DG - a biannual journal of the arts, no.10.1999, Herausgeber: Host Publications, Austin, Texas, S. 123-127
  • Aleksandra Ubertowska: Roland Schefferski – Outlines of Human Shadows, in: The Collection of Contemporary Art for the Millennium of Gdańsk, Herausgeber: Zentrum für zeitgenössische Kunst, - Łaznia, Danzig/Gdansk, S. 80-81
  • Marianna Michalowska: Empty Images, in: Experiences, Katalog, Herausgeber: Galerie für zeitgenössische Kunst - Awangarda, Breslau/Wroclaw 2001, S. 16-17
  • Michael Haerdter: The Analyzer of Reality, in: Exit - New Art in Poland, nr 1(45)2001, Warschau, S. 2388-2389
  • Marianna Michalowska: The Emptiness of History (on Roland Schefferski´s Art), in: Format - Art Magazine, 38/39 2001, Breslau/Wrocław, S. 70-71
  • Axel Feuß: Nameless Events - an Environment of Roland Schefferski, in: Mare Articum - the Baltic Art Magazine, Issue 1 [8] 2001, Herausgeber: Wydawnictwo 13 Muz, Stettin/Szczecin, S. 50-53
  • Blanka Brzozowska: Passages into Emptiness, in: Contemporary Culture, Nr 4(38)2003, Herausgeber: Narodowe Centrum Kultury, Warschau, S. 208-216
  • Marianna Michalowska: The Art of Document: Photography and Trauma, in: Contemporary Culture, nr 4(38)2003, Herausgeber: Narodowe Centrum Kultury, Warschau, S. 181-197
  • Ewa Jedrzejewska: Inwentaryzacja swiata chaosu, in: Stygmaty, nr 7/8 2004, Grünberg/Zielona Gora
  • Leszek Kania: Good Coin, in: Exit - New Art in Poland, Nr. 1(65) 2006, Warschau, S. 4036-4039
  • Miroslawa Moszkowicz: in: Empty Images, Format - Art Magazine, 1(51) 2007, Breslau/Wrocław, S. 59-61
  • Blanka Brzozowska: Slady na poboczu (uwagi na temat instalacji Rolanda Schefferskiego), in: Pamiec Shoah - kulturowe reprezentacje i praktyki upamietnienia, Herausgeber: Wydawnictwo Officyna, Łodz 2009, S. 725-728
  • Beata Frydryczak: O pamieci i statusie obrazu (na przykładzie prac Zbigniewa Libery i Rolanda Schefferskiego), in: Pamiec Shoah - kulturowe reprezentacje i praktyki upamietnienia, Herausgeber: Wydawnictwo Officyna, Łodz 2009, S. 717-722

Veröffentlichungen des Künstlers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Telephone Booth, in: Rampike Special issue Ontology / Ontologie, vol. 6, Nr. 1, Toronto 1987, Herausgeber: Karl F. Jirgens, S. 71
  • Im beschränkten Raum, in: Niemandsland : Zeitschrift zwischen den Kulturen, Heft 5(1988), Herausgeber: Wolfgang Dressen, Eckhart Gillen, Siegfried Radlach im Paul Löbe Institut Berlin 1988, S. 51-54
  • Telefonzelle Polen, Simulation Berlin, in: Zitty Nr. 15/88, Berlin 1988
  • Shadow Reliefs, in: Exit - New Art in Poland, Nr. 2 (10), Warschau 1992, S. 420-421
  • Zeichnungen im Sand, in: ERDE ZEICHEN ERDE - Dokumentation, Herausgeber: Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste, Bonn 1993, S. 96
  • Recupero della memoria, in: Schattensprung - Ausstellungsmagazin, Herausgeber: Museumspädagogischer Dienst, Berlin 1994, S. 16-17
  • A record of discarded reality, in: II. International Festival of Experimental Art and Performance - Katalog, Herausgeber: Central Exhibition Hall - Manege, St. Petersburg 1998, S. 46
  • Where are you from? Where am I from? in: Where are you from? Rauma Biennale Balticum - Katalog, Herausgeber: Rauma Art Museum, Rauma, Finnland 1998, S. 55-58
  • Fragen an die Künstler / Pytania do artystow, in: zeitweise öffentlich / czasowo otwarte - Katalog, Herausgeber: Frankfurter Kunstverein e.V., Frankfurt (Oder) 1999, S. 65-68
  • Empty Images - Berlin in Warschau, Interview von Peter Funken, in: Art Reviews, www.art-on.de, 2000
  • Ein Gespräch - Rasgovor-Rozmowa, in: Durchreise, Fünfundzwanzig Jahre Künstlerhaus Bethanien, Ein Almanach zur Geschichte der Künstlerresidenz und Projektwerkstatt der zeitgenössischen Künste, Herausgeber: Künstlerhaus Bethanien, Berlin 2000, S. 470-471
  • Beszelgetes Hid, in: Hidak a Dunan / Brücken an der Donau – Katalog, Herausgeber: Muravidek Barati Kör Kulturalis Egyesuelet, Pilisvoeroesvar, Ungarn 2002, S. 11
  • Enklave, in: Dialog Loci - Bastion der Kunst- Katalog, Kostrzynskie Centrum Kultury, Herausgeber: Kostrzynskie Centrum Kultury, Kostrzyn 2003 S. 34
  • Mit Roland Schefferski, Interview von Magdalena Ziolkowska, in: Sekcja - Magazyn Artystyczny/ Art Magazine, Nr. 9/2003, S. 48-54
  • Memory of the Shoah? in: Kultura Wspolczesna, Nr. 4(38), Herausgeber: Narodowe Centrum Kultury, Warschau 2003, S. 234-236
  • Talking the City – Interview von Transpublic, in: XING - Magazin für erweiterten Kunst- und Theorieaustausch, Nr.00 Heimweh, Herausgeber: Transpublic, Linz 2004, S. 30-37
  • To dotyczy Ciebie - Das betrifft Dich, in: Profil 5/06, Frankfurt (Oder) / Słubice 2005, S. 3
  • Unser Garten – ein Erkundungsversuch, in: artttravel guides ZEMPOW - Handbuch für die Erkundung eines Dorfes am Zonenrand, Herausgeber: Michael Kurzwelly / UmLand e.V. Zempow, Brandenburg 2008,S. 11-12
  • In Search of Space for Art - W poszukiwaniu przestrzeni dla sztuki, in: Miasto miejsce znaczace - Katalog, Herausgeber: Galerie für zeitgenössische Kunst - Wozownia, Thorn/Toru 2008, S. 42-47

Videodokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ludzie są epizodem, Ponad granicami - TVP3, Waldemar Gruszczynski: Poznań 2003
  • Return to sender, Simone Froböse: Divine Film, Berlin 2004
  • Warteraum, Paranorm Video-Dokumente-Berlin 1987, Ralf Roszius: Bonn 2005
  • To dotyczy Ciebie - Das betrifft Dich Simone Froböse:, Divine Film, Berlin 2005
  • Unser Garten, Simone Classen, Roland Schefferski: Interventur Berlin Hamburg 2008
  • They’ve just pulled over, Roland Schefferski: Interventur Berlin Hamburg 2009
  • Berliner; Roland Schefferski: Interventur Berlin Hamburg 2009
  • …szczęścia nie dają? - ... isn’t everything? Kasjan Borkowski, Lukasz Niewiadomski: In Situ Warszawa 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]