Roter Tisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Roter Tisch ist der Name einer Organisation, die unter dem Slogan „Gebot der Zeit – Aktionseinheit“ offiziell um die Zusammenarbeit linker Kräfte in Thüringen und Sachsen-Anhalt wirbt. Ausgehend vom Manifest der Kommunistischen Partei strebt der rote Tisch eine antikapitalistische Gesellschaftsordnung an, in dem das „Proletariat“ gebildet und organisiert, der Kapitalismus gestürzt und ein sozialistischer Staat aufgebaut wird. Vom Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz wurde er 2005 unter den marxistisch-leninistisch orientierten Organisationen geführt und stand unter Beobachtung.[1]

Beteiligte Organisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Roten Tisch beteiligt sind unter anderem DKP Thüringen, SDAJ Thüringen, solid Thüringen, die Kommunistische Plattform der Linkspartei.PDS in Thüringen und die KPD Thüringen. Außerdem nehmen unregelmäßig Vertreter der Partei Die Linke und der DGB-Jugend teil.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rote Tisch nimmt regelmäßig an Veranstaltungen und Demonstrationen teil, die von verschiedenen linken Kräften (vornehmlich den am Roten Tisch beteiligten) organisiert werden, etwa an Friedensdemonstrationen, dem traditionellen Thüringer Friedensfest, den 1.-Mai-Veranstaltungen und an den Protesten gegen Hartz IV. Seine eigenen Veranstaltungen finden statt im Rahmen des Pfingstcamp der Landtagsabgeordneten Heidrun Sedlacik in Hohenleuben sowie unter dem Namen „Dohlenstein-Wochenende“.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rote Tisch ist mit eigenen Artikeln, Veranstaltungshinweisen, Bildern und Aufrufen regelmäßig in der Zeitschrift Unsere Neue Zeitung und dem Thüringenreport präsent.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Verfassungsschutz Thüringen: Verfassungsschutzbericht (Memento des Originals vom 31. Juli 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/apps.thueringen.de, Freistaat Thüringen 2005, S. 153.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]