Rottendorf-Preis

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Der Rottendorf-Preis ist ein Förderpreis der Rottendorf-Stiftung, der seit 1963 im jährlichen Wechsel für Verdienste um die niederdeutsche Sprache bzw. seit 1977 in der Pharmazie oder Pharmakologie vergeben wird. Seit 1993 gibt es zusätzlich den Europa-Preis.

Die Rottendorf-Stiftung und die Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas J. Rottendorf, der Gründer des Pharmaunternehmens Rottendorf Pharma, und Frau Rose übertrugen, da sie keine Kinder hatten, ihr Vermögen in die Rottendorf-Stiftung. Sie fördert die Pharmawissenschaften, die Erforschung und Pflege der niederdeutschen Sprache, sowie kirchliche, allgemeinwissenschaftliche und mildtätige Zwecke.

Hohes Ansehen haben die beiden Förderpreise der Stiftung, die im jährlichen Wechsel vergeben werden: Einer für besondere Leistungen in der Pharmakologie und Pharmazie und einer für Verdienste um die niederdeutsche Sprache.

Die Rottendorf-Preise sind jeweils mit 5000 € dotiert.[1]

Preisträger für Verdienste um die niederdeutsche Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger für Verdienste in Pharmazie und Pharmakologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977 Essen, Preis für Pharmakologie: Otto-Erich Brodde, Senden, Joachim Wagner, Düsseldorf
  • 1979 Bonn, Preis für Pharmazie: Richard Süverkrüp, Bornheim
  • 1981 Köln, Preis für Pharmakologie: Gerh. Heimann, Köln
  • 1983 Münster, Preis für Pharmazie: Hartmut Derendorf, Jürgen Maibaum
  • 1985 Düsseldorf, Preis für Pharmakologie: D. Hafner, U. Borchard
  • 1987 Bonn, Preis für Pharmazie: Leimann Sutanto, Bonn
  • 1989 Köln, Preis für Pharmakologie: Stefan Dhein
  • 1991 Münster, Preis für Pharmazie: Dirk Schrader, Hamburg
  • 1993 Bonn, Preis für Pharmakologie: Gerhard Moldering, Klaus Fink, Eberhard Schlicker
  • 1995 Münster, Preis für Pharmazie: Gerhard Scriba, Münster
  • 1997 Mainz, Preis für Pharmakologie: Ernst Mutschler, Ragip Ziyal, Günter Lambrecht, Dieter Nickel, Guildo Müller
  • 1999 Düsseldorf, Preis für Pharmazie: Wolfgang Sippl, Universität Düsseldorf
  • 2001 Bochum, Preis für Pharmakologie: Andreas Friebe, Universität Bochum
  • 2003 München, Preis für Pharmakologie: Andreas Ludwig, Universität München
  • 2005 Münster, Preis für Pharmazie: Rotraut Stephanie Müller, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • 2007 Bonn, Preis für Pharmazie: Daniela Gündisch, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 2009 Düsseldorf Preis für Pharmazie: Markus Thommes, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf
  • 2011 Bonn, Preis für Pharmakologie: Ana Kilić, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 2013 Münster, Preis für Pharmazie: Ralph Holl, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • 2015 Köln, Preis für Pharmakologie: Markus Pietsch, Universität zu Köln
  • 2017 Dortmund, Preis für Pharmazie: Christoph Brandenbusch, TU Dortmund[3]
  • 2019 Aachen, Preis für Pharmakologie: Sonja Djudjaj und Yang Shi, RWTH Aachen[4]

Europa-Preisträger für Verdienste in Pharmazie und Pharmakologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geförderte Projekte. In: Rottendorf-Stiftung. Abgerufen am 26. August 2017.
  2. Rottendorf-Preis 2020 an Dr. Werner Beckmann verliehen. In: niederdeutschsekretariat.de. 5. November 2020, abgerufen am 25. Dezember 2020.
  3. Rottendorf-Preis für Dr. Christoph Brandenbusch (Memento vom 28. April 2018 im Internet Archive), Bericht der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund.
  4. Die Wissenschaftspreise 2019 der Rottendorf Stiftung sowie der International Pharma Sciences Stiftung (IPSS) gehen an die RWTH Aachen, Bericht auf bio.nrw.de vom 1. Oktober 2019, abgerufen am 1. November 2019