Rudi Schmitt (Politiker)

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Rudi Schmitt (* 8. Januar 1928 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Politiker der SPD.

Von 1946 bis 1954 war er als Lehrer in Frankfurt am Main tätig, woraufhin er 1954 als Mitglied des Hessischen Landtags gewählt wurde. Von 1960 bis 1968 als Stadtrat in Wiesbaden als Schul- und Sportdezernent, seit 1966 auch als Kulturdezernent tätig, gab er diese Ämter auf, als er am 1. Februar 1968 zum Oberbürgermeister von Wiesbaden gewählt wurde. Dieses Amt hatte er bis zum 5. März 1980 inne. Anschließend war er vom 4. November 1980 bis 18. Februar 1987 für zwei Wahlperioden Mitglied des Deutschen Bundestages, davon von 1980 bis 1983 als direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Wiesbaden. Er wurde für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) über ein Direktmandat in Hessen gewählt.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1987: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
  • 1995: Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Wiesbaden[1]
  • Ehrenplakette der Landeshauptstadt Wiesbaden[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 764–765.
  • Jochen Lengemann: Das Hessen-Parlament 1946–1986. Biographisches Handbuch des Beratenden Landesausschusses, der Verfassungsberatenden Landesversammlung und des Hessischen Landtags (1.–11. Wahlperiode). Hrsg.: Präsident des Hessischen Landtags. Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-458-14330-0, S. 378–379 (hessen.de [PDF; 12,4 MB]).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ehrenbürger: Rudi Schmitt. Stadt Wiesbaden, abgerufen am 9. April 2018.