Rudolf IV. (Baden)

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Rudolf IV. (* unbekannt; † 25. Juni 1348) war von 1291 bis zu seinem Tod Markgraf von Markgrafschaft Baden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war der Sohn von Hermann VII. von Baden (1266–1291) und Agnes von Truhendingen († nach 1309). Nach dem Tod des Vaters regierte Rudolf die Markgrafschaft zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Friedrich. Später erfolgte eine Landesteilung. Friedrich erhielt Baden-Baden und Eberstein, Rudolf erhielt Pforzheim.[1]

Rudolf IV. heiratete vor dem 28. Februar 1318, in erster Ehe, Liutgard von Bolanden († 1324/25), Schwester der Zisterzienserin Anna von Bolanden; in zweiter Ehe, vor dem 18. Februar 1326, Maria von Oettingen († 10. Juni 1369). Aus der 2. Ehe gingen folgende Kinder hervor:

Maria von Öttingen wurde als Witwe Zisterzienserin im Kloster Lichtenthal und durch sie gelangte dorthin vermutlich der heute in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe befindlichen Psalter Codex Lichtenthal 37, der ursprünglich Anna von Bolanden im Kloster Kirschgarten (Worms) gehörte. Anna von Bolanden war die Schwester der 1. Frau von Markgraf Rudolf IV.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Carlsruhe 1767, Zweyter Theil, S. 86 in der Google-Buchsuche
  2. Gerhard Stamm: Die Handschriften der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe, Band 11 Die Handschriften von Lichtenthal, Otto Harrassowitz Verlag, 1969, Seite 129, ISBN 344702691X; Scan aus der Quelle
Vorgänger Amt Nachfolger
Hermann VII. Markgraf von Baden
1291–1333
zusammen mit Friedrich II.
Friedrich III.