Rudolf Strothmann

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Rudolf Strothmann (* 4. September 1877 in Lengerich; † 15. Mai 1960) war ein deutscher Islamwissenschaftler. Seinen Arbeitsschwerpunkt bildeten vor allem muslimische Randgruppen und Sekten. Seit 1923 lehrte er als Nachfolger von Paul Ernst Kahle (1875–1964) in Gießen.

Während seines Studiums wurde er 1898 Mitglied der Burschenschaft Allemannia auf dem Pflug zu Halle.[1] 1939 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kultus der Zaiditen. Strassburg 1912.
  • Die Zwölfer-Schi 'a. 2 religionsgeschichtliche Charakterbilder aus der Mongolenzeit. Leipzig 1926.
  • Die koptische Kirche in der Neuzeit. Tübingen 1932.
  • Die geistigen und politischen Kräfte des Islam im Vorderen Orient. Hamburg 1937.
  • Ismailitischer Koran-Kommentar. Göttingen ab 1944. (Herausgeber)
  • Die Nusairī im heutigen Syrien. Göttingen 1950.
  • Morgenländische Geheimsekten in abendländischer Forschung und die Handschrift Kiel Arab. 19. Berlin 1953.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934. S. 490.
  2. Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 235.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]