Rupert Ursin

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Rupert Ursin (* 26. Januar 1973 in Salzburg) ist ein österreichischer Physiker und Vizedirektor sowie Forschungsgruppenleiter am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des 1993 begonnenen Studiums der Experimentalphysik hatte Ursin mehrere wissenschaftliche Forschungsstellen inne, u. a. beim CERN. 2001 legte er seine Magisterarbeit vor. Im Dezember 2006 schloss er an der Universität Wien seine Dissertation mit dem Titel „Quantenteleportation über lange Distanzen“ ab. Nach einer Stelle als Univ. Ass. an der Fakultät für Physik der Universität Wien. Seit 2007 war er als PostDoc und seit 2013 als Forschungsgruppenleiter am IQOQI beschäftigt.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2004 gelang Rupert Ursin zusammen mit einigen Kollegen vom Institut für Experimentalphysik an der Universität Wien erstmals außerhalb des Labors die Quantenteleportation eines Photons. Sie überbrückten dabei eine Strecke von 600 m über die Donau. 2007 gelang ihm die Verteilung von verschränkten Photonen zwischen den Kanarischen Inseln La Palma und Teneriffa über eine Distanz von 144 km in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Weitere Partner waren die Universitäten von München, Bristol und Padua.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rupert Ursin erhält Christian-Doppler-Preis 2009 (Memento des Originals vom 3. Mai 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/physik.univie.ac.at. Artikel vom 22. Juni 2010, abgerufen am 3. Mai 2015.