SC Condor Hamburg

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SC Condor
Abzeichen des SC Condor Hamburg
Basisdaten
Name Sport Club Condor von 1956 e.V.
Sitz Hamburg
Gründung 13. Juli 1956
Farben schwarz-gold
Vorstand Thomas Brinkmann
Website www.sccondor.de
Erste Mannschaft
Stadion Sportpark Oldenfelde
Plätze 2.500
Liga Oberliga Hamburg
2016/17 10. Platz
Heim
Auswärts

Der SC Condor von 1956 e.V. ist ein Sportverein mit Sitz in Hamburg. Der Verein wurde am 13. Juli 1956 gegründet und ist mit derzeit 14 unterschiedlichen Sparten im Leistungs- und Breitensports aktiv. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Gold. Der SCC versteht sich als traditioneller Stadtteilverein mit einem starken Bezug zu den umliegenden Stadtteilen Farmsen, Berne und Oldenfelde. Zurzeit sind rund 1.687 Mitglieder aktiv. (Stand 09/2014)

Sportangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Basketball
  • Bowling
  • Boxen
  • Fußball
  • Gymnastik
  • Handball
  • Karate
  • Laufsport
  • Eltern-Kind Turnen
  • Modern Dance
  • Padel Tennis
  • Seniorensport
  • Tanzen
  • Tennis
  • Tischtennis
  • Volleyball
  • Zirkeltraining

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte des Vereins zeichnet sich seit seiner Gründung durch eine dynamische Entwicklung von Gründungen und Schließungen von unterschiedlichen Sportarten und Sportangebote für Leistungssportler, Freizeitsportler, Kinder und Senioren aus.

Am 13. Juli 1956 wurde der SC Condor von 1956 e.V. gegründet. Im gleichen Jahr wurden die Tischtennis- und die Handball- Sparte eingerichtet. 1958 kam Boxen hinzu, 1959 die Basketball-Sparte, die 1963 wieder aufgelöst wurde und Schach. 1964 wurde die Sparte Kinderturnen eingerichtet, 1965 die Radsport-Abteilung und die Schach-Abteilung wieder aufgelöst. 1968 kamen die Sparten Ton und Film und Jedermannsport hinzu, ein Jahr später löste sich die Radsport-Abteilung auf, ebenso 1970 die Filmsparte. 1972 hatte der Verein 1000 Mitglieder, die Volleyball-Gruppe wurde gegründet, gefolgt im nächsten Jahr von einer Bowling-Abteilung. 1974 Gewinn der Deutschen Boxjugendmeisterschaft im Halbmittelgewicht. 1975 folgte der Gewinn der Hamburger- und Norddeutschen Boxmeisterschaft und die Ausrichtung eines Jugend-Box-Länderkampfes BRD-Dänemark sowie die Gründung der Sparte Karate. 1976 wurde das Sportangebot auf Tanzsport erweitert, 1977 auf Eishockey, 1979 folgte Judo. 1980 wurde die Sparte Jazzgymnastik gegründet. 1983 erfolgte der erste Spatenstich für den Bau des neuen Clubhauses, nachdem der Vorgängerbau einem Brand zum Opfer gefallen war. Das neue Clubhaus am Berner Heerweg 188 wurde am 7. Februar 1984 eingeweiht. Weitere Gründungen und Schließungen von Sparten folgten auch von den Achtziger Jahren bis in die Gegenwart: 1986 wurde Eishockey aufgelöst und die Sparte Folklore gegründet, 1987 Badminton und Modern Dance, 1986 Fitnessgymnastik während Badminton, Folklore und Jazzgymnastik sich aufgelösten. 1994 wurde der Verein Deutscher Vizemeister im Weltergewicht und 1999 Deutscher Meister im Bowling.

Seit 2000 setzte sich der Verein für eine Kooperation mit Schulen ein. Die erste Schulsportkooperation mit dem Gymnasium Farmsen wurde ins Leben gerufen. Auch das Verfahren von Gründung und Schließung von Sparten setzte sich im neuen Jahrtausend fort: 2012 wurde die Basketball-Abteilung wieder aktiviert und die Sparten Budjinkan Budo Taijutsu, die nur eine Lebensdauer von zwei Jahren verzeichnete, und Fit and Bounce neu eingerichtet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]